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Switches für die Ethernet-Kommunikation So bringen Sie Intelligenz in Ihr Automatisierungsnetzwerk

| Autor / Redakteur: Jan Aulenberg / Dr. Jörg Kempf

Zukunftsgerichtete Applikationen erfordern eine durchgängige Kommunikation, also den nahtlosen Datenaustausch von der Feld- bis in die Leitebene. Leicht gesagt, schwer getan? Der Beitrag verrät, wie Sie selbst komplexe Automatisierungsnetzwerke einfach und wirtschaftlich aufbauen und überwachen.

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Die Managed Switches der Produktfamilie FL Switch 2000 lassen sich in vielfältigen Automatisierungsanwendungen einsetzen.
Die Managed Switches der Produktfamilie FL Switch 2000 lassen sich in vielfältigen Automatisierungsanwendungen einsetzen.
(Bild: Phoenix Contact)

Die durchgehende Ethernet-Kommunikation führt dazu, dass sich die Menge der in den Automatisierungsapplikationen eingesetzten Ethernet-fähigen Geräte ständig erhöht. Damit kommt Switches, die die Informationen innerhalb der Anlage weiterleiten, eine zentrale Bedeutung zu. Denn sie verbinden Komponenten miteinander und regeln den zwischen ihnen notwendigen Datenaustausch. Alle in der Ethernet-Anwendung genutzten Geräte müssen bestimmten Anforderungen genügen.

Dazu gehören die Unterstützung spezieller Protokolle wie Profinet und Ethernet/IP sowie die Erfüllung applikativer Umgebungsbedingungen und branchenspezifischer Zulassungen. Phoenix Contact bietet mit den neuen Varianten 2200 und 2300 der Produktfamilie FL Switch 2000 Komponenten, die auf die besonderen Ansprüche moderner Automatisierungsnetzwerke abgestimmt sowie auf eine flexible Verwendung ausgerichtet sind.

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Den Inbetriebnahmeaufwand minimieren

Viele Anwender möchten ihre Netzwerke in der Regel mit möglichst wenigen unterschiedlichen Gerätetypen aufbauen. Deren Inbetriebnahme sollte sich zudem intuitiv gestalten. Um den Konfigurationsaufwand zu minimieren, ohne dabei die umfangreichen Management-Funktionen aufgeben zu müssen, erlauben die Switches verschiedene Möglichkeiten zur einfachen Geräteeinstellung. Neben der bei Managed Switches üblichen Option der Konfiguration über ein Browser-basiertes Web-based Management und SNMP (Simple Network Management Protocol) stehen alternativ eine SD-Karte, ein Smart Mode-Button am Gerät sowie die kommandobasierte Konfiguration über ein CLI (Command-line Interface) zur Verfügung.

Der Inbetriebnahmeaufwand lässt sich insbesondere durch den Einsatz einer SD-Karte reduzieren. Mit der vorbereiteten Karte kann der Switch während der ersten Inbetriebnahme automatisch konfiguriert werden. Zu diesem Zweck muss der Anwender die SD-Karte nur in das Gerät stecken und kann sie nach dem erstmaligen Booten wieder entfernen. Auf diese Weise ist die Karte zur Konfiguration weiterer Switches nutzbar. Entsprechende Dateien für die Standard-Einstellungen sind kostenfrei als Download erhältlich.

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