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Switches für die Ethernet-Kommunikation

So bringen Sie Intelligenz in Ihr Automatisierungsnetzwerk

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Switches, WLAN-, Security-Komponenten verwalten

Der Trend zu immer größeren Automatisierungsnetzwerken führt in den letzten Jahren dazu, dass eine steigende Anzahl von Anwendern mit dem Management der eigenen Netzwerke überfordert ist oder sich über den hohen zeitlichen Aufwand und die damit verbundenen Kosten beklagt. Aus diesen Gründen suchen sie nach einer Lösung, mit der sich das Netzwerk einfach verwalten lässt.

Die neue Software FL Network Manager von Phoenix Contact stellt für derartige Anforderungen eine optimale Lösung dar. Denn das Tool bietet von der initialen Geräteparametrierung über Überwachungsfunktionen im laufenden Betrieb bis zur einfachen Konfigurations- und Firmware-Verwaltung alle wichtigen Funktionen, um Switches sowie WLAN- und Security-Komponenten zu managen.

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Mussten Firmware-Updates in der Vergangenheit noch auf jedem einzelnen Gerät durchgeführt werden, können mit dem FL Network Manager nun sämtliche Geräte in einem Schritt aktualisiert werden. Ebenso einfach gestaltet sich die Verwaltung der Gerätekonfigurationen im Netzwerk. So lassen sich alle Konfigurationsdateien mit einem Mausklick lokal speichern und im Bedarfsfall wieder auf einem (Austausch-)Gerät zur Verfügung stellen.

Durch die integrierten BootP-/DHCP- sowie TFTP-Server-Funktionen wird dem Anwender außerdem der Einsatz verschiedener Software-Tools zur Geräteparametrierung erspart. Der FL Network Manager beinhaltet also sämtliche wesentlichen Managementfunktionen für ein Automatisierungsnetzwerk in einer übersichtlichen Software.

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Router mit neuen Security-Funktionen

Apropos Sicherheit: Der Security-Router FL mGuard RS4000 TX/TX-P von Phoenix Contact bietet jetzt einen erweiterten Temperaturbereich sowie die Zulassung Atex und IECEx. Zusätzlich werden ab der Firmware 8.5 mehrere Security-Funktionen werksseitig im Gerät freigeschaltet. Dazu zählen die Deep Package Inspection-Module für OPC Classic und Modbus/TCP, um eine feingranulare Absicherung des entsprechenden Datenaustauschs zu ermöglichen, sowie die Firewall-Redundanzfunktionen mit und ohne VPN (Virtual Private Network). Zudem wird die 250-VPN-Lizenz freigegeben, sodass mit bis zu 250 Gegenstellen gleichzeitig kommuniziert werden kann.

Auch das CIFS Integrity Monitoring ist verfügbar, damit sich nicht-patchbare Systeme ebenfalls schützen lassen. Die Bestellung einzelner mGuard-Lizenzbriefe ist bei diesem Produkt also nicht mehr erforderlich. Der Security-Router kann in einem Defense-in-Depth-Konzept nach ISA-99 respektive IEC 62443 eingeplant werden und sichert kleine und große Produktionsnetzwerke zuverlässig ab.

* Der Autor ist Produktmanager Netzwerktechnik, Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont.

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