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Switches für die Ethernet-Kommunikation

So bringen Sie Intelligenz in Ihr Automatisierungsnetzwerk

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Das optimale Übertragungsmedium wählen

Aufgrund der großen Variantenvielfalt kann der Anwender für unterschiedliche Verwendungszwecke in seiner Anlage einen Switch aus der gleichen Produktfamilie auswählen. So entfällt einerseits der Einarbeitungsaufwand der Mitarbeiter in verschiedene Gerätetypen. Auf der anderen Seite lässt sich der jeweils wirtschaftlich am besten geeignete Switch mit der passenden Anschlussausprägung einsetzen.

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Neben den klassischen Varianten mit bis zu acht RJ45-Kupferanschlüssen umfasst das Portfolio dazu auch Komponenten mit bis zu vier Glasfaseranschlüssen für komplexe Lichtwellenleiter-Netzwerke. Unterschiedliche Anschlussmöglichkeiten für Multimode- und Singlemode-Verbindungen im SC- und ST/BFOC-Format sowie Combo- und SFP-Ports für Leitungslängen bis maximal 80 Kilometer eröffnen dem Anwender eine noch größere Flexibilität bei der Auswahl des optimalen Übertragungsmediums.

In bestimmten industriellen Bereichen können Geräte lediglich dann genutzt werden, wenn sie über die entsprechenden branchenspezifischen Zulassungen verfügen. Insbesondere in der Prozessindustrie gibt es eine Vielzahl an Zertifizierungen, in deren Rahmen die Komponenten gemäß den branchenüblichen Anforderungen geprüft und für die jeweilige Verwendung bestätigt werden. Das gilt natürlich ebenso für die industriellen Ethernet Switches. Damit sie sich möglichst flexibel einsetzen lassen, bieten die FL Switch 2000 in den Varianten 2200 und 2300 alle gängigen Zulassungen der prozesstechnischen Branche. Die Geräte sind also gemäß IECEx, Atex und UL Class I Div 2 zertifiziert.

Protokollspezifische Funktionen unterstützen

Zahlreiche Anwender setzen in ihren Steuerungssystemen auf Ethernet-basierte Automatisierungsprotokolle wie Profinet oder Ethernet/IP. Daraus ergibt sich die Anforderung, dass auch die übrigen im Netzwerk installierten Komponenten die protokollspezifischen Funktionen unterstützen müssen. Um in diesem Zusammenhang ebenfalls eine flexible Nutzung zu ermöglichen, eignet sich die Produktfamilie FL Switch 2000 sowohl für die Anwendung in Profinet- als auch Ethernet/IP-Steuerungssystemen.

In Profinet-Netzwerken beinhalten die Geräte neben dem PTCP-Filter (Precision Time Control Protocol) zur Sicherstellung der Echtzeiteigenschaften den Redundanzmechanismus MRP (Media Redundancy Protocol) und die Funktion LLDP (Link Layer Discovery Protocol) zur Nachbarschaftserkennung und zum einfachen Komponententausch. Für einen optimalen Datenfluss in Ethernet/IP-Netzwerken, der durch Multicast-Filterfunktionen erreicht wird, stellen die Switches zudem die Funktion IGMP Snooping/Querier zur Verfügung. Für die Vergabe von IP-Adressen durch den Switch umfassen die Geräte ferner das in Ethernet/IP-Netzwerken oftmals verwendete DHCP (Dynamic Host Control Protocol).

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