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Automatisierungstechnik Siemens spendet SmartFactory Automatisierungstechnik

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Siemens unterstützt die Arbeitet der SmartFactory des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz mit einer Sachspende im Wert von 18 000 Euro. Die Spende beinhaltet neben Hard- und Software für den Systemaufbau und die Bedienung der Demonstrationsanlage auch Komponenten mit integrierter Sicherheitstechnik.

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v.l.n.r.: Norbert Volk, Achim Pecka (beide Siemens), Prof. Detlef Zühlke, Dr. Jochen Schlick (beide DFKI), Roland Knopp, Jürgen Scheid (beide Siemens) (Bild: DFKI)
v.l.n.r.: Norbert Volk, Achim Pecka (beide Siemens), Prof. Detlef Zühlke, Dr. Jochen Schlick (beide DFKI), Roland Knopp, Jürgen Scheid (beide Siemens) (Bild: DFKI)

Kaiserslautern – Die SmartFactory wird vom DFKI-Forschungsbereich Innovative Fabriksysteme betrieben. „Wir möchten den Nutzen neuer Technologien und IT-Konzepte auf das Fabrikumfeld übertragen. Dazu werden innovative Systeme am Beispiel einer vollständigen und industrietypischen Produktionsanlage ständig getestet, weiterentwickelt und ergänzt“, erklärte Prof. Detlef Zühlke. Mithilfe der neuen Komponenten werden in der SmartFactory – stellvertretend für „echte“ Produktionssprozesse unterschiedlicher industrieller Branchen – z.B. flüssige Seife oder farbiges Wasser hergestellt. Diese „Produkte“ dienen dabei als Testobjekte, um neue Verfahren und Prozesse zu perfektionieren. Bewähren sich die theoretischen Annahmen der DFKI-Forscher in der Modell-Anlage, können die erprobten Verfahren und Prozesse schließlich der „echten“ Industrie zur Verfügung gestellt werden. Mögliche Einsatzgebiete sind u.a. die Herstellung chemischer und pharmazeutischer Erzeugnisse.

Das Siemens-Leitsystem wird in den Laboren der SmartFactory zur Steuerung, Regelung und Überwachung des Produktionsverfahrens benötigt, also beispielsweise beim Mischen der Seifen-Bestandteile. Die Automatisierungstechnik sorgt anschließend für das automatische Abfüllen in Flaschen. Beobachtet wird dieser Anlagenteil mit der Software WinCC, auch manuelle Eingriffe in die Fertigung werden darüber getätigt. „Die Künstliche Intelligenz bietet großes Potenzial für die Automatisierung von Produktionsverfahren und Fertigungsprozessen“, so Norbert Volk, Leiter des Siemens-Sektors Industrie in der Region Mitte. „Wenn es der SmartFactory gelingt, neue Technologien und Forschungsergebnisse des DFKI für die Praxis zugänglich zu machen, profitieren auch unsere Kunden im Industrieumfeld davon.“

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