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Rohstoffpreise März 2014 Rohstoffpreise durch Krise in der Ukraine gefährdet?

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Nach einem angedeuteten Abwärtstrend im letzten Monat steigen die Rohstoffpreise wieder. Die Industriebank IKB sieht ein erhebliches Risiko in dem schwelenden Konflikt in der Ukraine. Besonders Öl- und Gaspreise könnten dadurch noch stärker anziehen.

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(Quelle: siehe Grafik)

Düsseldorf – Die Weltrohstoffpreise haben im Verlauf des Februars 2014 auf Dollar-Basis um ca. 2 % angezogen. Auf Euro-Basis kam es infolge einer leichten Aufwertung des Euro zu einem etwas geringeren Anstieg (+1,6 %).

In den nächsten drei Monaten erwartet die IKB für den Euro-Wechselkurs eine Bewegung um 1,35 US-$/€. Kurzfristig dürfte entscheidend sein, ob sich der Konflikt in und um die Ukraine beruhigt. Temporäre Lieferstörungen für Öl und Gas auf den westeuropäischen Märkten würden die Erholung der Konjunktur nach Einschätzung der Experten erheblich gefährden.

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Bildergalerie mit 27 Bildern

Die Grafiken in der Bildergalerie des Artikels beschreiben die Entwicklungen für einzelne Rohstoffe. Die IKB weist explizit darauf hin, dass es bei metallischen Rohstoffen, abweichenden Legierungen sowie anderen Kunststoffsorten zu anderen Preisbewegungen kommen kann. Zudem beobachtet die Industriebank bei einigen Rohstoffarten größere regionale Preisabweichungen.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Rohstoffpreisen, -Lagerbeständen und der Rohstoffproduktion weltweit können Sie den Grafiken in der Bildergalerie und deren Untertexten entnehmen.

Welche Rohstoffe Mangelware sind oder werden können Sie in der Bildergalerie Gefahrenanalyse Rohstoff – was wird knapp? nachschauen.

Rückblick:

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