Medikamentenabfüllung Reaktion auf steigende Marktnachfrage: Vetter erweitert klinische Abfüllkapazitäten

Redakteur: Alexander Stark

Nach intensiver Bestandsprüfung, vielfältigen Optimierungen, Validierung von Equipment und Etablierung neuer Prozesse hat der Vetter-Standort in Österreich den Status Ready for Mediafill erreicht. Nächster wichtiger Meilenstein für den neuen Standort ist die offizielle GMP-Inspektion.

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Der neue Standort ist nur eine Autostunde zum Vetter-Hauptsitz in Ravensburg entfernt und erweitert die bestehende klinische Entwicklung von Vetter.
Der neue Standort ist nur eine Autostunde zum Vetter-Hauptsitz in Ravensburg entfernt und erweitert die bestehende klinische Entwicklung von Vetter.
(Bild: Vetter)

Ravensburg; Rankweil/Österreich – Immer mehr Pharma- und Biotech-Unternehmen setzen bei der klinischen Entwicklung ihrer hochspezialisierten Wirkstoffe auf kompetente Partner, die strategische Unterstützung und produktspezifische Fill & Finish-Lösungen bieten. Die Contract Development and Manufacturing Organisation (CDMO), Vetter, reagiert mit der Erweiterung ihrer Kapazitäten im Bereich Development Service auf die wachsende globale Nachfrage.

Rund ein Jahr nach Erwerb des Standorts für klinische Entwicklung in Rankweil, Österreich, konnte Vetter ihn an die Qualitätsstandards anpassen, die für die aseptische Abfüllung von Medikamenten in Injektionssysteme gelten. „Mit diesem zusätzlichen Standort werden wir unsere Kapazitäten für die frühe klinische Entwicklung in Phase I und Phase II von vielversprechenden Therapien weiter ausbauen,“ so Vetter-Geschäftsführer Peter Sölkner.

Mit 10.000 m2 bietet der österreichische Standort aktuell Platz für Labore und Materialvorbereitung, Räumlichkeiten für Raumtemperatur-, Kühl- und Tiefkühllagerung, Büros und eine automatisierte Vial-Abfüllanlage zur Herstellung flüssiger und lyophilisierter Arzneimittel. „Durch die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen wurden alle Systeme und Herstellungsprozesse erfolgreich in unsere Vetter-Geschäftsabläufe integriert und der Standort ist nun betriebsbereit“, erklärt Vetter-Geschäftsführer Thomas Otto. „Für einen möglichen Ausbau in der Zukunft wurde der Standort mit noch ungenutzten Bereichen innerhalb des bestehenden Gebäudes konzipiert. Weiterhin besteht die Möglichkeit, das Gebäude selbst noch zu erweitern.“

In den kommenden Monaten werden vor Ort Mediafills für verschiedene Vial-Formate durchgeführt, die den tatsächlichen Herstellungsprozess von Arzneimitteln simulieren und einen wichtigen Schritt in der Vorbereitung für zukünftige Kundenprojekte darstellen.

Der nächste Meilenstein für den neuen Standort wird die offizielle GMP-Inspektion zur Erlangung der Betriebsbewilligung voraussichtlich zu Beginn des vierten Quartals 2021 sein. Die dafür zuständige Behörde ist das österreichische BASG/ AGES (Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen / Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit).

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