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Pumpen

Pumpen im Hygienic Design für sterile Prozesse ergänzen jetzt das KSB-Programm

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Seit Anfang 2010 hat KSB sein Programm um Pumpen für High-end-Prozesse der sterilen Verfahrenstechnik in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie ergänzt. Zusammen mit den sterilen Membranventilen der Marke Sisto rundet das Frankenthaler Unternehmen sein Portfolio in diesem Bereich ab.

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"Die Kunden erwarten von uns eine Ausweitung unserer Produktpalette auf ihre Kernprozesse, da sie sich auf einige Lieferanten konzentrieren wollen." Ulrich Stecker, Leiter Sterile Verfahrenstechnik, Pumpen (Bild: KSB)

Wie erkennt KSB neue Märkte? KSB-Vorstand Professor Dieter-Heinz Hellmann erläuterte das im letzten Jahr in einem Gespräch mit der PROCESS-Redaktion (2-2009, S. 42) so: „Dies geschieht durch vorausschauendes Beobachten unseres Umfeldes und Zukunftsstudien, die zu neuen Produktideen führen.“ Mit Pumpen für die sterile Verfahrenstechnik betritt das Frankenthaler Unternehmen zwar keinen komplett neuen Markt, schließlich hat KSB schon seit Jahren sterile Membranventile im Programm und bereits das erste Produkt aus den Anfängen der Firmengeschichte 1871 war ein Regelventil für hygienische Anwendungen. Doch nun folgt das Unternehmen dem Wunsch der Kunden, erklärt Ulrich Stecker, Leiter Sterile Verfahrenstechnik, Pumpen bei KSB. „Die Kunden erwarten von uns eine Ausweitung auf unserer Produktpalette auf ihre Kernprozesse, da sie sich auf einige Lieferanten konzentrieren wollen.“

Hinzu komme, dass viele Betreiber ihre Investitionen möglichst bei einem Partner bündeln wollen, der auch in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld über die notwendige ökonomische Robustheit verfügt. Und schließlich, so seine Erfahrung, seien Kompetenz und Flächendichte der KSB-Vertriebsmannschaft ein wichtiges Argument gerade für international agierende Unternehmen.

Neues Pumpen-Portfolio für High-end-Prozesse

Die sterile Verfahrenstechnik ist eine Querschnittstechnologie, die hohe Anforderungen an die Werkstoffe, die Konstruktion und die Fertigung der Komponenten stellt. Doch Stecker und sein Team konnten für die neuen Produkte der Vita-Baureihe auf das langjährige hydraulische und systemtechnische Wissen zurückgreifen, das sich die Verfahrenstechniker im Laufe der fast 140-jährigen Firmengeschichte aufgebaut haben. Die spezifische Markterfahrung und das spezielle Know-how rund um das Thema Hygienic Design holt sich KSB von einem seit 40 Jahren hervorragend im Markt platzierten Partner. Den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften entsprechend sind Vita-Pumpen nach streng hygienischen Gesichtspunkten konstruiert. Die Eigenschaften der eingesetzten Metall- und Nichtmetallwerkstoffe entsprechen den Branchenforderungen und können mit einem Zeugnis belegt werden. Bei Bedarf werden die Produkte mit einer Oberflächengüte bis Ra = 0,5 µm geliefert. Auch dafür ist eine Zeugnisbelegung verfügbar. Wichtig ist, dass die Pumpen mit einer Restentleerung ausgerüstet werden können.

Alle Vita-Pumpen verfügen über eine servicefreundliche Steckwellenkonstruktion, d.h. Pumpe und Motor besitzen jeweils eigene Wellen. Damit müssen keine teuren und nicht permanent verfügbaren Spezialmotoren verwendet werden: Der Betreiber kann im Falle des Falles auf jedes genormte Motorfabrikat zurückgreifen.

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