Pumpen

Pumpen im Hygienic Design für sterile Prozesse ergänzen jetzt das KSB-Programm

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Energieeffizienz auch im Hygienebereich

Entsprechend der allgemeinen Unternehmens-Philosophie achtet KSB selbstverständlich auch bei den neuen Hygienepumpen auf einen minimalen Energieeinsatz:

  • Das Kennlinienfeld der Vita-Baureihe ist fein gerastert; der Betreiber kann auf 27 verschiedene Baugrößen zurückgreifen.
  • Ergänzend zu dieser hydraulischen Vorauswahl dreht KSB jedes Laufrad auf den Betriebspunkt ab.
  • Das eingesetzte Feingussverfahren tut ein Übriges, um durch eine enge Spalte einen hervorragenden Wirkungsgrad zu sichern.

Damit ist im wahrsten Sinne des Wortes eine saubere Prozessführung sichergestellt.

Denn: Die optimale hydraulische Anpassung vermeidet Kavitation. Kavitierende Pumpen sind Gift für jeden Prozess, werden doch in diesem kritischen Förderzustand flüssigkeitsberührte Oberflächen geschädigt. Bei Pumpen für die Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie kommt erschwerend hinzu, dass das abgetragene Material die geschmacklichen und eventuell die gesundheitlichen Eigenschaften des Fördermediums beeinträchtigt. Darüber hinaus weisen beschädigte Oberflächen eine erhöhte Rauhigkeit auf, die ein zuverlässiges Reinigen verhindert.

Langjährige Erfahrungen im Wirkstoffbereich

Im Pharma-Wirkstoffbereich werden schon seit Jahren KSB-Pumpen eingesetzt. Stecker: „Besonders hervorheben möchte ich hier die wellendichtungslosen Pumpen der Baureihen Magnochem und Secochem. Unsere regelbare Kreiselpumpe für Kleinstfördermengen – die Microchem – fällt ebenfalls in diesen Bereich.“ Auch in den dazugehörigen Peripherieprozessen finden sich die unterschiedlichsten traditionellen Pumpen von KSB. So bietet das Unternehmen die Sterilpumpe Vitachrom für Anwendungen in der sterilen Fertigung an.

Das komplette Portfolio werde kontinuierlich fortentwickelt und um weitere Baureihen sowie Module ergänzt, betont Stecker. Drei Säulen tragen diesen ständigen Innovationsprozess: die enge Zusammenarbeit mit den Industriepartnern aus Pharmazie und Feinchemie sowie Kooperationspartnern aus dem weitläufigen F&E-Netzwerk und der Nutzung von Synergien aus anderen Marktbereichen, in denen KSB tätig ist.

Als Pumpenhersteller, der die relevanten industriellen und kommunalen Anwendungen abdeckt, könne KSB aus einem riesigen Fundus an Synergien und Technologien schöpfen, betont Stecker. „Auch unser Know-how aus der Kraftwerkstechnik zur Erzeugung glatter Oberflächen sowie die Erfahrungen unserer Tochter Sisto bei sterilen Membranventilen können wir bestens für unser Angebot für die LifeScience-Industrie nutzen.“

Fazit: Mit KSB steigt ein weiterer Player in den anspruchsvollen Markt der Pumpen für die sterile Verfahrenstechnik ein. Im Grunde ein überfälliger Schritt, ist die Expertise bei der Tochter Sisto seit Jahren vorhanden.

* Die Autorin ist Leitende Redakteurin PharmaTEC

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