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Feldgeräteintegration

Profibus PA-Profil 3.02 erleichtert die nachhaltige Integration von Feldgeräten

07.07.2009 | Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Sabine Mühlenkamp / Dr. Jörg Kempf

Ohne intelligente Feldgeräte werden sich die Aufgaben der Zukunft nicht lösen lassen. Ungeklärt ist jedoch noch die Frage, wie sich die Innovationsgeschwindigkeiten von Software und lange Lebenszeiten von Anlagen unter einen Hut bekommen lassen. Das Profibus PA-Profil 3.02 bietet einen neuen Ansatz, wie die nachhaltige Feldgeräteintegration funktionieren kann.

Eine wesentliche Barriere beim Einsatz von Feldbussen mit intelligenten Feldgeräten liegt in der Interoperabilität der Geräteintegration von unterschiedlichen Herstellern. Fest steht jedoch auch, dass intelligente Feldgeräte mehr denn je notwendig sind, wie Dr. Thomas Tauchnitz von Sanofi-Aventis im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Profibus-Nutzerorganisation (PNO) Mitte März bekräftigte: „Wenn wir mit immer weniger Mitarbeitern immer komplexere Anlagen immer besser betreiben und Produkte mit immer kleineren Qualitätsschwankungen herstellen wollen, dann können wir das nicht mehr mit analogen Geräten. Wir brauchen die Diagnosemöglichkeiten eines intelligenten Feldgerätes.“

Die Schwierigkeit liegt in der Unvereinbarkeit einer Prozesswelt mit Anlagen, die 20 Jahre und länger laufen, und der IT-Welt, die monatlich ein Update verlangt. „Während der zwanzigjährigen Lebensdauer einer Anlage muss ich als Betreiber viermal das Leitsystem tauschen, dazu gehört jedes Jahr ein Servicepack und pro Monat ein neues Patch. Das heißt, im Laufe des Lebens dieser Anlage habe ich 240 Änderungen allein am Leitsystem“, formuliert Tauchnitz drastisch die zu bewerkstelligende Situation. Und die ist äußerst prekär, denn die Zahl der Kombinationen aus möglichen Feldgeräten und Treibern, Leitsystemen und Asset Management-Systemen ist so hoch, dass sich die Kompatibilität der Geräte vor der Inbetriebnahme einer Anlage gar nicht mehr testen lässt. Und damit lautet das Fazit von Tauchnitz: „Aus Sicht der Anwender ist Lifecylemanagement nicht nur ein, sondern das Problem der Kombination von intelligenten Feldgeräten und Automatisierungssystemen.“

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