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Studie: Konfliktherde Potenzielle Konfliktherde beeinflussen die Weltwirtschaft negativ

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Der Ölpreisverfall reißt Löcher in die Staatskassen diverser Erdölexporteure. Die Insolvenzprognose für Russland wurde für 2015 auf 30 % angehoben. Zudem wird eine starke Rezession von -5,5 % erwartet. Weitere potentielle Konfliktherde bergen die bevorstehenden Wahlen in Ländern wie Sri Lanka, Birma, Argentinien, Thailand und der Türkei sowie in den EU-Ländern Spanien, Portugal und Großbritannien.

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Geopolitische Konflikte sowie potentielle Krisenherde wirken sich bei einer Eskalation negativ auf die Weltwirtschaft aus.
Geopolitische Konflikte sowie potentielle Krisenherde wirken sich bei einer Eskalation negativ auf die Weltwirtschaft aus.
(Bild: © Adam Gregor - Fotolia)

Hamburg – „Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage…“ – ein solch märchenhaftes „Happy End“ sieht der Kreditversicherer Euler Hermes angesichts der steigenden globalen Risiken derzeit nicht für die Entwicklung der Weltwirtschaft. Grund für diese Einschätzung in der jüngsten Euler Hermes Studie „Not such a Grimm tale but no fabled happy ending” sind vor allem die zahlreichen bereits existierenden geopolitischen Konflikte sowie weitere potenzielle Krisenherde, die bei einer Eskalation die Weltwirtschaft eintrüben könnten.

Eine aussichtslose Geschichte ist es nach Ansicht der Ökonomen allerdings auch nicht mit einem prognostizierten globalen Wachstum von immerhin +2,8 % in 2015 und 3,1 % in 2016. Für Deutschland geht die Studie von einem moderaten Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von +1,3 % aus, gestützt von sowohl einem Anstieg der Binnennachfrage um +1,3 % als auch steigenden Exporten und einem daraus resultierenden Handelsüberschuss.