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Herausforderung Turnaround

Pörner meistert drei Revamp-Großprojekte bei OMV

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Schwechat Raffinerie
Schwechat Raffinerie (Bild: © OMV Aktiengesellschaft)

Großer Raffinerie-Stopp: Im April 2016 stand bei der OMV am Standort Schwechat (Österreich) der TAR 2016 an. Mit von der Partie: die Pörner Ingenieurgesellschaft Wien und ihre Tochterfirma EDL Anlagenbau Gesellschaft Leipzig. Sie zeichneten für die mechanischen Fertigstellung von gleich drei Revamp-Projekten verantwortlich.

Wien/Österreich – Der im 6-Jahres-Turnus stattfindende Turnaround verfolgte das Ziel, Verfügbarkeit und Sicherheit der Anlagen für die kommende Laufperiode sicherzustellen, mit gleichzeitiger Verbesserung der Effizienz innerhalb der gesamten Raffinerie. Die drei Groß-Revamps (Produktionssteigerung der Rohöldestillationsanlage, Reaktortausch in der Entschwefelungsanlage, Verbesserte Produktausbeute der DEA2- und RD4-Anlage) nahezu gleichzeitig innerhalb dieses Stopps zu finalisieren, bedeutete eine ingenieurtechnische, verfahrenstechnische und vor allem planerische Herausforderung für die Pörner- und EDL-Ingenieure. Sie griffen dabei auf die Erfahrung von mehr als 60 Projekten unter dem Label „Revamped by Pörner“ zurück, die allein in den letzten zehn Jahren unter Einhaltung der Zeit- und Budgetvorgaben realisiert wurden.

„Unter ,REVAMPED by Pörner‘ verstehen wir eine dreifache Optimierung: zunächst im Rahmen des Engineerings – wir liefern alle Ingenieurdienstleistungen aus einer Hand als Gesamtpaket für den Kunden – dann bei der Realisierung – wir sorgen mit einer genau strukturierten Ablaufplanung für den kürzest möglichen Stillstand der Produktion – und drittens hinsichtlich des optimierten Betriebes – unser Ziel ist ein reibungsloser Anlagenbetrieb, bei dem alle Produktionsabläufe perfekt aufeinander abgestimmt sind, so dass unser Kunde über Jahre hinaus wieder über eine wettbewerbsfähige Anlage verfügt“, erläutert Andreas Pörner, Geschäftsführer der Pörner Gruppe.

306 Tonnen Stahl und 200.000 Wurstsemmeln

Insgesamt betraf der Turnaround 13 Industrieanlagen, in deren Revision die OMV ca. 40 Millionen Euro investierte. Dabei wurden 12,6 km Rohrleitungen erneuert und 306 Tonnen Stahl verarbeitet. Bis zu 2500 zusätzliche Mitarbeiter leisteten 600.000 Arbeitsstunden, aßen 200.000 Wurstsemmeln. Die 15 Einzelprojekte entsprachen ca. 35.000 Arbeitspaketen – alle terminlich ausgerichtet auf die Kernzeit des TAR im April 2016.

Die Pörner-Ingenieure beider Standorte brachten ihre Vorzüge und spezielles Know-how in die Projektbearbeitung ein – die Wiener Ingenieure mit der Projektleitung, Standortkenntnis und Kundennähe, die Leipziger Kollegen mit ihrer verfahrenstechnischen Kompetenz, langjährigen Erfahrung bei der Planung, Montagevorbereitung und Logistikplanung bei Anlagen-Revamps. Damit wurde eine optimierte Projektstruktur geschaffen, die dem Kunden ein effizientes und maßgeschneidertes Abwicklungskonzept bot und die Dreifachoptimierung unterstreicht.

Die OMV sieht sich mit den Neuerungen und Erweiterungen rund um den Turnaround 2016 bestens gerüstet für die Zukunft im internationalen Wettbewerb. Die Pörner Gruppe wiederum freut sich über drei weitere effektiv abgewickelte Referenz-Projekte.

Pörner unterstützte OMV auch bei der integrierten Terminplanung für den gesamten Stopp. Mehr dazu sowie den gesamten OMV-TAR 2016 in Zahlen lesen Sie auf der nächsten Seite.

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