Herausforderung Turnaround

Pörner meistert drei Revamp-Großprojekte bei OMV

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Integrierte Terminplanung

Neben den drei der insgesamt fünf Großprojekte, die im Zuge des TAR mechanisch finalisiert wurden und weiteren Kleinprojekten, unterstützte Pörner das OMV-TAR-Team mit der Koordinierung der integrierten Terminplanung für den gesamten Stopp.

Um alle 2500 Mitarbeiter der 50 beteiligten Partnerfirmen zu koordinieren, unterstützte Pörner die Entwicklung eines Master-Ablaufplans für sämtliche Stillstandsaktivitäten. Der zentrale Ablaufplan wurde mittels Primavera erstellt und umfasste nicht nur die eigentliche Instandhaltungsarbeit, sondern auch das Abfahren und Anfahren der jeweiligen Anlagen sowie die Vernetzung untereinander.

Ergänzendes zum Thema
Gesamt Übersicht des OMV TAR 2016
  • 50 Partnerfirmen
  • ca. 2500 Arbeiter
  • ca. 600.000 Arbeitsstunden
  • 16 Prozessöfen
  • 44 Kolonnen
  • 478 Wärmetauscher
  • 503 Behälter/Filter/Tanke
  • 1090 Sicherheitsventile
  • 2128 Armaturen
  • 17 Großmaschinen

In mehreren Workshops wurden alle Schnittstellen zwischen Stopp-Aktivitäten, Projekten, Instandhaltung, Betriebsanforderungen (Ab-, Anfahren etc.), etc. visualisiert und eine gemeinsame Auslastungs- und Aufstellungsplanung erreicht. So konnten der terminkritische Pfad objektiv betrachtet, Synergien genutzt und Konflikte noch vor deren Auftreten aufgelöst werden. Während des Turnarounds wurde die Planung täglich aktualisiert und Berichte pro Anlage bzw. pro Projekt erstellt.

Mit seiner erfolgreichen Terminplanung bei diversen Projekten in Schwechat war Pörner/EDL der erste Ansprechpartner für das Konzept der integrierten Terminplanung.

Die integrierte Terminplanung war die Basis für den erfolgreich verlaufenen Turnaround. Michael Schölm, Leiter des Pörner-Terminplanungsteams meint dazu: „Eine integrierte Terminplanung unterstützt den Ablauf eines komplexen Turnarounds erheblich. Wir konnten frühzeitig Abhängigkeiten und Überschneidungen beim Ab- bzw. Anfahren und innerhalb der Projekte erkennen. Jeder hatte stets die Transparenz, was/wann in der Anlage geschah und wir konnten jederzeit und anlageübergreifend den Bedarf von Ressourcen ermitteln. Das dadurch entstehende Verständnis der Anforderungen des Betriebes (wann muss was verfügbar sein?) und entsprechende Priorisierung trug entscheidend zum Gelingen des Projektes bei.“

(ID:44144059)