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Peristaltikpumpen Peristaltikpumpe fördert Flüssiges im Schlauch

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Seit mehr als 25 Jahren konstruiert Spetec peristaltische Pumpen für unterschiedlichste Anwendungen und stellt auch die hierzu benötigten Schläuche her, die möglichst inert gegen Lösemittel oder Säuren sein sollen. Die Aufgabe peristaltischer Pumpen ist die Flüssigkeitsförderung in eine vorgegebene Richtung.

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Die Peristaltikpumpen von Spetec werden nicht in Serienproduktion hergestellt, sondern können maßgeschneidert nach Kundenwünschen gefertigt werden.
Die Peristaltikpumpen von Spetec werden nicht in Serienproduktion hergestellt, sondern können maßgeschneidert nach Kundenwünschen gefertigt werden.
(Bild: Spetec)

Dieser Vorgang basiert auf alternierendem Druck und Entlastung des Schlauches, wodurch die zu transportierende Flüssigkeit in den Schlauch gesogen wird. Ein Schuh oder eine Rolle läuft entlang des Schlauches und drückt ihn komplett zusammen. So entsteht eine Abdichtung zwischen der Ansaug- und Austrittsseite der Pumpe, wodurch auch ein Flüssigkeitsverlust verhindert wird. Wenn der Schlauch in seine ursprüngliche Form zurückkehrt, bildet sich ein Vakuum, das die Flüssigkeit in die Pumpe fördert.

Aufgrund dieser Pumpwirkung eignen sich peristaltische Pumpen für hochpräzise Dosierungen und die kontinuierliche Förderung. Die angesprochene Dosiergenauigkeit und eine geringe Pulsation erzielen die Laborpumpenversionen Perimax 12 und Perimax 16, die sich nur durch die Rollenanzahl (12/16) des Pumpenkopfes und die stufenlos regelbaren Fördermengen (0,0017 ml/min bis 20 ml/min sowie 0,0034 ml/min bis 40 ml/min) unterscheiden.

Der Einsatz der Perimax Pumpen hat sich in der instrumentellen Analyse, der Biotechnologie und der Bioanalytik bewährt. Grund dafür ist auch die einfache Bedienung der Pumpen. Der Schlauch wird um den Pumpenkopf gelegt und mit beiden Enden an einer speziellen Vorrichtung fixiert. Der Anpressdruck ist mit Hilfe der Justierschraube am Justierhebel einstellbar. Die Drehgeschwindigkeit des Pumpenkopfes ist an einem 10-Gang-Potentiometer regelbar.

An einer digitalen Anzeige sind Drehgeschwindigkeit und Flüssigkeitsförderrate ablesbar. Mit einer Taste kann kurzzeitig die höchste Geschwindigkeit gewählt werden, um eine schnelle Spülung des Schlauches beim Wechsel zu einer anderen Flüssigkeit zu erreichen.

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