Papierlose Dokumentation

Papierlose Dokumentation und trotzdem compliant: So geht’s

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Digital dokumentieren

Alle Veränderungen am Ist-Zustand der Anlage werden dokumentiert und mit bereits vorliegenden Daten der Anlage abgestimmt. So werden Diskrepanzen zwischen der digitalen Version der Anlage und der realen Anlage vermieden. Kleinere Projekte und Änderungen lassen sich schnell realisieren. Die Notwendigkeit zur erneuten Qualifizierung durch Anlagenänderungen kann einfach überprüft werden.

Sofern eine erneute Qualifizierung erforderlich ist, lassen sich entsprechende Schritte bereits bei Projektbeginn einplanen und parallel zum Engineering einleiten. Sind bestehende Dokumente aus früheren Projekten zusätzlich innerhalb der Software hinterlegt, können diese einfach in ein neues Projekt übernommen werden.

Erkenntnisse und Erfahrungen aus den früheren Projektphasen lassen sich somit optimal nutzen und wiederverwenden. Eine durchgängige Software-Lösung schafft die Grundlage, die Informationen zur Planung und zum Betrieb einer Anlage einmal aufzunehmen und immer wiederzuverwenden. Die Systemlandschaft wird so um ein erhebliches Maß reduziert.

Ein Anlagenmanagement mit Comos unterstützt alle notwendigen Prozesse für ein durchgängiges Informationsmanagement. Dadurch werden die Planung, der Betrieb und die GMP-gerechte Dokumentation über den gesamten Lebenszyklus pharmazeutischer Anlagen effektiver.

Die einheitliche Datenbasis erleichtert die Zusammenarbeit von Anlagenplanern und -betreibern. Arbeitsabläufe zwischen den unterschiedlichen Disziplinen innerhalb und außerhalb eines Unternehmens werden vereinfacht. Das führt wiederum zu einer schnelleren Markteinführung von neuen Medikamenten sowie zu einer Risiko- und Kostenminimierung speziell im Betrieb. Die Unternehmen der pharmazeutischen Industrie verbessern damit erheblich ihre gesamte Wettbewerbssituation.

* Der Autor ist Produktmanager Industrial Automation Systems der Siemens AG Industry Sector.

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