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Intelligentes Rohrklassenmanagement

Orientierung im Rohrklassendschungel

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Werner Bayerl, Abteilungsleiter der Infraserv Gendorf Technik: „Doch in vielen Betrieben sind weder die entsprechenden Fachkräfte vorhanden, noch gibt es eine durchgehende, geschweige denn eigene Werknormung oder eine entsprechende digitale Dokumentation.“
Werner Bayerl, Abteilungsleiter der Infraserv Gendorf Technik: „Doch in vielen Betrieben sind weder die entsprechenden Fachkräfte vorhanden, noch gibt es eine durchgehende, geschweige denn eigene Werknormung oder eine entsprechende digitale Dokumentation.“ (Bild: © Infraserv Gendorf/ Thomas L. Fischer)

Rohrleitungstechnik ist einer der wichtigsten Bestandteile bei der Anlagenplanung und gleichzeitig ein großer Zeitfresser. Ein Kompetenzteam der Infraserv Gendorf Technik bietet als Dienstleister das gesamte Spektrum an Rohrklassentechnik an und unterstützt Betreiber von der Planung bis zur Fertigung.

Rohrleitungstechnik bedeutet heute: Stetige Änderungen in nationalen und internationalen Regelwerken, wachsende Anforderungen an die Energieeffizienz von Anlagenkomponenten sowie an die Lifecycle-Gesamtkosten. Ein Kompetenzteam der Infraserv Gendorf Technik bietet als Dienstleister das gesamte Spektrum an Rohrklassentechnik an, von der Planung über die Fertigung bis hin zur Einbindung der Daten in eine durchgängige digitale Kette –inklusive IT-Services.

Die Anforderungen der Kunden sind vielfältig: Bei Spezifikationen, Konstruktionen, Rohrklassen und Werkstoffen sind maßgeschneiderte Lösungen gefragt. „Doch in vielen Betrieben sind weder die entsprechenden Fachkräfte vorhanden, noch gibt es eine durchgehende, geschweige denn eigene Werknormung oder eine entsprechende digitale Dokumentation“, so die Erfahrung von Werner Bayerl, Abteilungsleiter der Infraserv Gendorf Technik.

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Sein Expertenteam schließt diese Lücke: Neben jahrzehntelanger Erfahrung im Anlagenbau bringen sie fachspezifisches Wissen über nationale und internationale Regelwerke (DIN EN, DIN EN ISO, ANSI / ASME, GOST etc.) sowie über Rohrleitungsmanagementsysteme mit.

Allein durch die Betreuung der Standortunternehmen im Chemiepark Gendorf gehören neben vielfältigen Fluiden und Werkstoffen auch Drücke und Temperaturen sowie die unterschiedlichsten Problemstellungen und Lösungen zum Tagesgeschäft. Hinzu kommen international tätige Unternehmen aus den Bereichen Bergbau und Petro-Chemie.

Kostenreduktion durch Vereinfachung

„Unsere Kunden bekommen sämtliche Serviceleistungen sowie die komplette Dokumentation aus einer Hand: Neuerstellung, Migration aus vorhandenen EDV- und CAD-Systemen, Berechnung und Auslegung, Prüfung der Bauteile und Rohrklassen sowie Pflege, Verwaltung und Aktualisierung der Daten“, so Bayerl.

Dass sich der Service rechnet, ergibt sich häufig bereits aus einer detaillierten Analyse vorhandener Rohrklassen, die vielfältige Möglichkeiten zur Vereinfachung, Harmonisierung und Kostenreduzierung liefert. Ein weiterer Vorteil für die Kunden: Die ISGT betreut nicht nur Projekte, sie verfügt auch über eine eigene Rohrleitungsfertigung.

Hohe Nachfrage bei Kunden

Diese Expertise ist auch bei externen Kunden gefragt: Derzeit aktualisiert das Team u.a. im Büro am Standort Industriepark Höchst für einen Zusammenschluss von Industriekunden (Partnerring) 46 Rohrklassen von Regelwerk AD2000/PAS1057 auf DIN 21057. Hier geht es in erster Linie um die Aufarbeitung historischer Altlasten von Rohrklassen und Spezifikationen nach den aktuellen Normen- und Regelwerken. „Künftig können Kunden und Fertiger mit der gleichen Datenbasis arbeiten. Das gewährleistet die Durchgängigkeit der digitalen Kette und sorgt für Effizienz und Zuverlässigkeit“, erklärt Bayerl.

Full-Service: Einbindung in kundeneigene IT-Landschaft

Mithilfe von Smartplant Reference Data (SPRD) können die Daten in kundeneigene IT-Landschaften nach einem „Customizing Service“ eingebunden werden: „Die vorkonfigurierten Lösungen entsprechen dabei der Best Practice und ermöglichen eine zügige Umsetzung und zuverlässige Materialwirtschaft“, erläutert Bayerl.

Ein fehleranfälliger, zeitraubender manueller Datentransfer zwischen Kunden, Rohrleitungs-Ingenieuren und Konstruktionsteams entfällt. Durch die eigenen IT-Services kann die Abteilung auch Cloud-Lösungen in der eigenen Server-Umgebung am Standort Gendorf anbieten, so dass Kunden von Drittanbietern keine zusätzlichen Leistungen einkaufen müssen.

Fundierte praxisnahe Lösungen

Durch die agile Arbeitsweise bestimmt der Kunde die Priorisierung einzelner Aufgaben mit: „Unser Ziel sind kurze, effiziente Absprachen statt stundenlanger Meetings“, betont Bayerl. Kunden profitieren darüber hinaus von der Mitarbeit des Technikteams in zahlreichen fachspezifischen Arbeitsgruppen, in denen unter anderem DIN-Normen für Rohrleitungen und Dampfkesselanlagen, Dokumenten und Kennzeichnungspflichten thematisiert werden.

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