Investitionen und Stellenabbau OQ Chemicals will Standort Oberhausen effizienter machen

Redakteur: Alexander Stark

An seinem Standort in Oberhausen setzt OQ Chemicals ein Effizienzprogramm um: Das ganzheitliche Standortprojekt Oxolution wurde seit 2019 zusammen mit der Beratungsgesellschaft Conor Troy Consulting entwickelt. Es soll die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Oberhausen durch Effizienz- und Strukturmaßnahmen langfristig sichern.

Firmen zum Thema

Ein Effizienzprogramm soll den Standort Oberhausen von OQ Chemicals neu aufstellen.
Ein Effizienzprogramm soll den Standort Oberhausen von OQ Chemicals neu aufstellen.
(Bild: OQ Chemicals)

Monheim – Bis 2023 will der Chemiekonzern OQ Chemicals in Oberhausen einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Erhöhung der Lieferfähigkeit, Digitalisierung, Organisationseffizienz und Automatisierung investieren. Durch die Zusammenlegung von Funktionsbereichen werden dabei in den Bereichen Produktion und Services nach und nach rund 90 Stellen abgebaut. Derzeit beschäftigt der Konzern weltweit rund 6500 Mitarbeiter, davon ca. 1100 in Deutschland.

Der internationale Wettbewerb werde zunehmend härter, so Geschäftsführer Dr. Oliver Borgmeier. Darauf habe sich das Unternehmen frühzeitig eingestellt und bereits im Herbst 2019 zusammen mit externen Beratern und unter Einbindung unserer Mitarbeiter das Effizienzprogramm Oxolution ins Leben gerufen. Es beinhaltet im Kern signifikante Investitionen zur Steigerung der Produktivität am Standort Oberhausen. Auf einer virtuellen Betriebsversammlung am 16. Dezember informierte das Unternehmen seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter per Livestream über die nächste Phase von Oxolution. Bis 2023 erwartet Dr. Horst Hanke, Standortleiter Oberhausen, durch die Investitionen eine deutlich verbesserte Produktivität und mehr Effizienz durch eine schlankere Organisation. Trotz der Tragweite sei das Projekt ein eindeutiges Bekenntnis zum Standort Oberhausen, betonte Hanke.

(ID:47052354)