Wasserstoffausbau in Rheinland Shell feiert Richtfest für 100-MW-Elektrolyseur in Wesseling

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Mit dem Richtfest für den 100-MW-Elektrolyseur in Wesseling setzt Shell den Ausbau seiner Wasserstoffproduktion am Standort Rheinland fort. Die Anlage soll ab 2027 jährlich bis zu 16.000 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff liefern und einen weiteren Schritt auf dem Transformationspfad zu CO2-ärmeren Produkten markieren.

Die Wasserstoff-Produktionsanlage soll im Laufe des Jahres 2027 in Betrieb gehen.(Bild:  Shell Deutschland)
Die Wasserstoff-Produktionsanlage soll im Laufe des Jahres 2027 in Betrieb gehen.
(Bild: Shell Deutschland)

Der Shell Energy and Chemicals Park Rheinland baut seine Kapazitäten für CO2-ärmere Produkte aus. Nun wurde am derzeit im südlichen Werksteil Wesseling entstehenden Wasserstoff-Elektrolyseur das Richtfest gefeiert. Die Inbetriebnahme des 100-MW-Elektrolyseurs ist für das Jahr 2027 geplant. Die Technologie soll pro Jahr bis zu 16.000 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff produzieren.

„Shell hat sich das Ziel gesetzt, global bis 2050 ein Netto-Null-CO2-Unternehmen zu werden. Die signifikanten Investitionen im Energy and Chemicals Park Rheinland sind ein Beleg dafür, dass wir weiter auf Transformationskurs sind. Wir prüfen Investitionen dabei nicht nur auf technische Realisierbarkeit, sondern auch auf Wirtschaftlichkeit – mehr Wert mit weniger Emissionen. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, sind solche Großprojekte möglich,“ hebt Jens Müller-Belau, Energy Transition Manager und Mitglied der Geschäftsleitung der Shell Deutschland GmbH, hervor.

Jan-Peter Groot Wassink, Vice President und Standortleiter des Shell Energy and Chemicals Park Rheinland, ergänzt: „Unser südlicher Werksteil Wesseling bietet hervorragende Rahmenbedingungen, um die Anlage in den bestehenden Raffineriebetrieb einzugliedern. Wir sind fest entschlossen, Anlage für Anlage, Produkt für Produkt umzustellen und so unseren Beitrag zu leisten, klimafreundlichere Alternativen aus dem Shell Energy and Chemicals Park Rheinland anzubieten.“

Gemeinsam mit der bereits seit 2021 betriebenen 10-MW-Pilotanlage Refhyne 1 decken die beiden Elektrolyseure gut 10 % des jährlichen Wasserstoffbedarfs der Produktionsprozesse von Shell Rheinland ab. Beide Elektrolyseure arbeiten nach der Polymer-Elektrolyt-Membran-Technologie (PEM).

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