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Abfülltechnik

Neues Linienkonzept zur Vial-Verarbeitung

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Ready Engineered im OTC-Markt Consumer Healthcare

Der Geschäftsbereich Consumer Healthcare verzeichnet ein deutliches Marktwachstum und präsentiert sich mit dem Ready Engineered Maschinenkonzept der Flexcare 100. Diese erreicht je nach Durchmesser der Gebinde eine Produktionsleistung von 60 bis 120 Behältnissen pro Minute. Bei der Vielzahl an möglichen Formaten sind drei Verschlussarten gleichzeitig verarbeitbar. Die optionale 100 % In-Prozess-Kontrolle (IPK) verifiziert dabei für jede Flasche die hohe Füllgenauigkeit der Groninger-Füllsysteme.

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Eine sehr hohe Flexibilität und Verfügbarkeit stellt außerdem der schnelle und werkzeuglose Formatwechsel der wenigen Bauteile sicher. Servotechnik macht es möglich: Per Knopfdruck können auf der Maschine beliebig viele unterschiedliche Formate gefahren werden.

Besonders effiziente Serviceunterstützung wird mit Hilfe der Smart Service App in Kombination mit einer Datenbrille demonstriert. Das Bedienpersonal der Anlage wird bei der Fernwartung angeleitet und visuell unterstützt. So kann im Servicefall schneller reagiert werden, der Reiseaufwand wird minimiert und Flexibilität wird weltweit durch einfaches Handling der App auf Tablets oder Smartphones gewährleistet.

Vernetzung mit Packmittelherstellern, Kunden und Partnerunternehmen

Um Standardisierung geht es bei Groninger auch im weiteren Sinne bei dem Thema Industrie 4.0. Hierbei ist es dem technologisch führenden Maschinenbauer wichtig, ganz vorne am Geschehen bei Kunden und Packmittelherstellern dabei zu sein, um durch bestmögliche Vernetzung den Weg für Industrie 4.0 zu ebnen.

Dazu beteiligt sich Groninger im Rahmen der ISPE-Arbeitsgruppe Plug&Produce daran, den branchenweit einheitlichen Standard für die Anbindung an MES-Systeme zu erarbeiten. Als Vorstufe wurde hierzu schon eine standardisierte Schnittstelle über OPC-UA zum Werum-Produkt PAS-X realisiert.

Ein weiteres Beispiel um den technologischen Fortschritt durch gute Vernetzung bei groninger zu zeigen, geht über den Bereich fill&finish hinaus. Gemeinsam mit der SHL Group, einem führenden Hersteller von Injection Devices, arbeitet Groninger an einer herstellerübergreifenden Plattformtechnologie für „intelligente und individualisierbare Primärpackmittel“ in der Pharmabranche. Ein Novum, da mittels RFID Chip-Integration ein Weg gefunden wurde, die eindeutige Rückverfolgung von pharmarelevanten Qualitätsparametern und die Speicherung produktrelevanter Kenndaten, direkt auf jeder einzelnen abgefüllten Spritze zu ermöglichen und dies auf groninger Maschinen zu verarbeiten. Somit kann der gesamte Lebenszyklus einer Spritze von der Glasherstellung bis zum Patienten abgebildet und ein neues Maß an Sicherheit und Informationsfluss erreicht werden.

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