Spatenstich für Forschung und Produktion Neuer Stammsitz für Bayer Pearl

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Neue Schaltzentrale im Wüstensand: Bayer Pearl hat mit dem Bau eines neuen Stammsitzes in Dubai begonnen. Das neue Gebäude soll Laboratorien, Produktion und Verwaltung beheimaten.

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Bayer Pearl will im Wachstumsmarkt Nahost stärker präsent sein. Das Joint Venture gründet deshalb einen neuen Stammsitz im Dubai Investments Park.
Bayer Pearl will im Wachstumsmarkt Nahost stärker präsent sein. Das Joint Venture gründet deshalb einen neuen Stammsitz im Dubai Investments Park.
(Bild: Bayer Material Science)

Dubai – Das Polyurethan-Systemhaus Bayer Pearl hat den ersten Spatenstich für den Bau seines neuen Stammsitzes im Dubai Investments Park getätigt. Dort werden künftig die regionalen Büros sowie eine Produktion untergebracht sein. Zur Ausstattung gehören außerdem Laboratorien für Forschung, Entwicklung und Anwendung sowie ein Vorführzentrum für den Einsatz hochwertiger Materialien.

Mit dem Bau ist die Amana Contracting and Steel Buildings beauftragt; die Fertigstellung ist im kommenden Jahr geplant. Bayer Pearl wurde im Jahr 2007 als Joint Venture von Bayer Material Science und der Pearl Insulation Materials Industries gegründet.

Präsenz in der Region

„Der Nahe Osten ist einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaftsräume der Welt, und Dubai ist ein idealer Standort, um unsere Präsenz in der Region zu stärken“, sagte Thorsten Eschmeier, Geschäftsführer von Bayer Pearl. „Unser neuer Firmensitz ermöglicht eine Erweiterung unserer Kompetenzen im Bereich der Entwicklung neuer Anwendungen und verbesserter Herstellverfahren für Polyurethan-Produkte.“ Der Standort im Dubai Investments Park liegt strategisch günstig in der Nähe des Jebel-Ali-Hafens und des neuen Flughafens von Dubai.

Das Joint Venture ist Teil des globalen Netzes von Polyurethan-Systemhäusern von Bayer Material Science. Das Unternehmen entwickelt Hightech-Lösungen für Anforderungen im Bereich der Wärmedämmung von Gebäuden und Rohrleitungen sowie der Automobilindustrie. So leiste Polyurethan-Hartschaum mit seiner guten Wärmedämmung einen wichtigen Beitrag, um der Verknappung natürlicher Ressourcen zu begegnen. Autos könnten mit Polyurethan-Werkstoffen leichtgewichtiger konstruiert werden und würden dadurch weniger Treibstoff verbrauchen.

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