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BASF Unternehmensstrategie 2020 Neue BASF-Strategie etabliert Nachhaltigkeit als Werttreiber

Redakteur: Marion Henig

Nachhaltigkeit sieht BASF als das Kernthema der Zukunft und so steht der Leitsatz "We create chemistry for a sustainable future" im Mittelpunkt der heute vorgestellten Unternehmensstrategie für die nächste Dekade. Welche Umsatzziele sich der Branchenprius steckt und mit welchen Strategien Firmenchef Dr. Kurt Bock diese erreichen will, lesen Sie hier.

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Die BASF will ihren Umsatz auf 115 Milliarden Euro im Jahr 2020 steigern. (Grafik: BASF)
Die BASF will ihren Umsatz auf 115 Milliarden Euro im Jahr 2020 steigern. (Grafik: BASF)

Ludwigshafen – "Wenn man einen klaren Blick haben möchte, muss man auf einen Berg steigen um den Horizont zu sehen", mit diesen Worten hat Dr. Kurt Bock heute Vormittag eine Pressekonferenz in Ludwigshafen eröffnet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, welche globalen Trends das Unternehmen am Horizont sieht und wie BASF ihre Geschäftsmodelle hierauf ausgerichtet langfristig weiterentwickeln will.

Ressourcenschonung steht im Mittelpunkt

Bock wies auf die erfolgreiche Strategie der zurückliegenden Jahre hin, so konnte das Unternehmen seinen Umsatz im Zeitraum 2001 bis 2010 verdoppeln. „Darauf bauen wir auf und werden einen wesentlichen Beitrag leisten, um den Bedürfnissen einer wachsenden Weltbevölkerung nachzukommen.“

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Denn im Anstieg der Weltbevölkerung sieht BASF als entscheidenden Trend, der zum einen enorme globale Herausforderungen beim Umgang mit Ressourcen schafft, aber zum anderen viele zusätzliche Chancen eröffnet, insbesondere für die Chemieindustrie. Die spannende Frage sei, wie man aus den Trends und Herausforderungen Geschäftsmodelle entwickelt, so Bock. Die BASF will in den kommenden Jahren noch stärker dazu beitragen, Ressourcen zu schonen, gesunde Ernährung und Nahrungsmittel zu sichern sowie die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.

Umsatz soll um durchschnittlich sechs Prozent wachsen

Das Unternehmen hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Ausgehend von 64 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2010 will die BASF in den kommenden Jahren ihren Umsatz um durchschnittlich sechs Prozent steigern. Zielsetzung sind damit 85 Milliarden Euro im Jahr 2015 und 115 Milliarden Euro im Jahr 2020. Die Ertragskraft soll in den kommenden Jahren um durchschnittlich 7,5 Prozent steigen auf 23 Milliarden Euro in 2020 steigen (EBITDA).

"Das wird sicherlich keine geradlinige Entwicklung sein", betonte Bock. Doch trotz Irrungen und Wirrungen der Weltkonjunktur sei das Ziel erreichbar. Zugrunde liegt die Annahme, dass die weltweite Chemieproduktion bis 2020 schneller wächst als das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP). Das Unternehmen geht von einem jährlichen BIP-Wachstum von durchschnittlich drei Prozent aus, das damit etwas höher als in den vergangenen zehn Jahren ist. Der Anstieg der Chemieproduktion wird mit durchschnittlich vier Prozent pro Jahr eingeschätzt.

Die strategischen Hebel der BASF im Überblick

Welche Produkte sollen auf welchen Märkten forciert werden, wo will BASF investieren und wie geht es mit Operational Excellence weiter? Auf der folgenden Seite des Beitrags lesen Sie Details zu folgenden strategischen Hebeln:

  • Portfolio Management
  • Marktorientierung
  • Innovationen
  • Investitionen
  • Akquisitionen
  • Operational Excellence

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