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1,2-Milliarden-Euro-Invest

MOL und Thyssenkrupp legen Grundstein für neuen Polyol-Komplex in Ungarn

| Redakteur: Alexander Stark

Thyssenkrupp baut in Ungarn einen neuen integrierten Chemiekomplex. Der Grundstein für die Polyol-Produktionsanlage von MOL wurde am 27. September 2019 in Tiszaújváros gelegt.

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Thyssenkrupp errichtet die Anlagen auf einem rund 550.000 Quadratmeter großen Areal schlüsselfertig.
Thyssenkrupp errichtet die Anlagen auf einem rund 550.000 Quadratmeter großen Areal schlüsselfertig.
(Bild: Thyssenkrupp)

Essen – Die MOL Group investiert insgesamt 1,2 Milliarden Euro in einen neuen Polyol-Anlagenkomplex. Er soll 2021 in Betrieb gehen und rund 200.000 Tonnen Polyole pro Jahr produzieren.

Polyol ist ein wichtiger und stark nachgefragter Rohstoff für Kunststoffe, der in zahlreichen Branchen eingesetzt wird – von der Automobilherstellung über die Bau- bis hin zur Textilindustrie. Im neuen Anlagenkomplex in Tiszaújváros soll Polyol mit effizienten und umweltfreundlichen Technologien produziert werden, darunter das von Thyssenkrupp und Evonik entwickelte HPPO-Verfahren (Propylenoxid aus Wasserstoffperoxid). Mit diesem Investitionsprojekt möchte der ungarische Konzern zu einem der wichtigsten regionalen Akteure in der Chemieindustrie werden. MOL werde das einzige Unternehmen in Mittel- und Osteuropa sein, das die gesamte Wertschöpfungskette von der Rohölförderung bis zur Polyolproduktion abdecke, so Zsolt Hernádi, CEO von MOL.

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