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Gasmessgerät

Mobiles Messgerät mit Infrarottechnik erkennt bis zu sechs Gase gleichzeitig

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Das X-am 5600 detektiert explosive, brennbare und toxische Gase sowie Sauerstoff. (Bild: Dräger)
Das X-am 5600 detektiert explosive, brennbare und toxische Gase sowie Sauerstoff. (Bild: Dräger)

Dräger hat seine Palette der Mehrgasmessgeräte für den Personenschutz erweitert. Das X-am 5600 misst bis zu sechs Gase gleichzeitig. Das handliche Gerät hat eine lange Lebensdauer und bietet mit seiner vergiftungsresistenten IR-Ex/CO2 Sensorik eine hohe Sicherheit bei niedrigen Betriebskosten.

Das X-am 5600 detektiert explosive, brennbare und toxische Gase sowie Sauerstoff. Herzstück des Geräts ist sein Infrarotsensor, der wahlweise explosive Gase, Kohlendioxid oder beides misst.

Die Infrarotmessungen für Explosions-Gefahren bieten einen im Vergleich zu katalytischen Sensoren erweiterten Einsatzbereich. Sie überwachen den Messbereich bis zur unteren Explosionsgrenze und messen bei Methan, Ethen, Butan und Propan den kompletten Bereich bis 100 Volumenprozent. Der CO2-Sensor verfügt über eine Messauflösung von 0,01 Volumenprozent und kann damit auch geringfügige Veränderungen erkennen. Für Anwendungen, bei denen beide Substanzen vorkommen können, eignet sich der Dualsensor: Er erkennt sowohl Kohlendioxid als auch explosive Substanzen. Und noch etwas: Die Infrarotsensoren arbeiten unabhängig vom Sauerstoffgehalt der Atmosphäre. So lassen sie sich auch in inertisierten Umgebungen nutzen.

Der Einsatzbereich des X-am 5600 lässt sich mit nur einem Handgriff erweitern: In den Bereichsüberwacher X-zone 5000 eingesetzt kann das X-am 5600 kontinuierlich Orte überwachen, an denen mit einem Gasaustritt zu rechnen ist und warnen, bevor sich Mitarbeiter in die Gefahrenzone begeben.

Niedrige Nutzungskosten dank Langlebigkeit

Die erwartete Lebensdauer der Infrarotsensoren liegt bei über acht Jahren. Im Vergleich dazu wechselt man einen katalytischen Ex-Sensor nach drei bis vier Jahren. Die Justage sollte einmal pro Jahr stattfinden, während sie bei katalytischen Ex-Sensoren alle sechs Monate empfohlen wird. Für die elektrochemischen Sensoren für Sauerstoff, Kohlenmonoxid und Schwefelwasserstoff kann eine Einsatzzeit von fünf Jahren gewährleistet werden. Die verlängerte Nutzungsdauer und der geringere Wartungsaufwand senken die Betriebskosten des Geräts.

Hohe Anwenderfreundlichkeit

Das X-am 5600 verfügt über die Nutzungseigenschaften des bewährten X-am 5000. Darüber hinaus erkennt das X-am 5600 mögliche Fehlerquellen in defekten Bauteilen und weist sie aus. Der tägliche Funktionstest lässt sich mit der Bump-Test-Station durchführen – ohne externe Stromversorgung und damit dezentral.

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