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Pharma-Produkte für mehr als 90 Länder

Merck nimmt neues Verpackungszentrum in Darmstadt in Betrieb

| Redakteur: Tobias Hüser

Merck-CEO Stefan Oschmann hat in Darmstadt ein neues Verpackungszentrum feierlich eröffnet.
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Merck-CEO Stefan Oschmann hat in Darmstadt ein neues Verpackungszentrum feierlich eröffnet. (Bild: Merck)

Merck hat an seiner Konzernzentrale in Darmstadt ein neues Verpackungszentrum in Betrieb genommen. Das Gebäude dient der Verpackung und den Versand der von Merck produzierten Arzneimittel in mehr als 90 Länder. Die Investition von 63 Millionen Euro in das Verpackungszentrum ist Teil einer größeren Investition von 1 Milliarde Euro, mit der Merck den Standort Darmstadt bis 2020 zu einer zeitgemäßen globalen Unternehmenszentrale umbauen will.

Darmstadt – In der neuen Anlage mit einer Gesamtfläche von 15.000 m2 werden die Arzneimittel aus dem aktuellen Produktportfolio von Merck verpackt und in mehr als 90 Länder versendet. Mit acht vollständig automatisierten Verpackungslinien und robotergesteuerter Logistik verfügt das neue Verpackungszentrum über eine Kapazität von mehr als 210 Millionen Arzneimittelverpackungen pro Jahr.

Die Anlage ist auf eine breite Palette neuer Technologien ausgelegt, wie die Nachverfolgung von Arzneimitteln (Tracking & Tracing) zur Verhinderung von Produktfälschungen oder smarte Verpackungen, mit denen die Arzneimittelherstellung noch flexibler an die Patientenbedürfnisse angepasst werden kann. Bei der Planung des neuen Verpackungszentrums wurde außerdem großer Wert auf die Einhaltung internationaler Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsstandards gelegt.

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Neues Verpackungszentrum kann Produktnachfrage decken

In das neue Verpackungszentrum für pharmazeutische Produkte flossen im Zeitraum von 2015 bis 2018 Investitionen in Höhe von 63 Millionen Euro. Sie sind Teil eines umfangreichen Investitionspakets von insgesamt 1 Milliarde Euro, mit dem der Standort Darmstadt zu einer zeitgemäßen globalen Unternehmenszentrale umgebaut werden soll. „Darmstadt ist unser wichtigster Dreh- und Angelpunkt für die Herstellung von Arzneimitteln und nimmt in unserer Planung für zukünftiges Wachstum eine zentrale Rolle ein“, sagt Merck-CEO Stefan Oschmann.

Die neuen Kapazitäten tragen dazu bei, die steigende Patientennachfrage nach den Hauptprodukten Glucophage, Concor und Euthyrox in den Therapiegebieten Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schilddrüsenerkrankungen zu decken. Darüber hinaus bietet die Anlage Kapazitäten für potenzielle zukünftige Arzneimittel des Unternehmens, die sich derzeit in der klinischen Entwicklung befinden, wie etwa Evobrutinib im Bereich Neurologie-Immunologie oder Tepotinib im Bereich Onkologie.

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