Single-Use- und Virusfiltrationstechnologien Merck erweitert Kapazitäten für Life-Science-Geschäft in den USA

Redakteur: Alexander Stark

Mit einer Investition von insgesamt 40 Millionen Euro für den Ausbau seiner US-amerikanischen Produktionsstandorte in Danvers und in Jaffrey will Merck seine Herstellungskapazitäten in den USA erweitern. Insbesondere die Corona-Pandemie hat für einen Nachfrageboom nach den dort hergestellten Single-Use- und Virusfiltrationstechnologien gesorgt.

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Die weltweite Corona-Pandemie befeuert die Nachfrage nach den Single-Use- und Virusfiltrationstechnologien von Merck.
Die weltweite Corona-Pandemie befeuert die Nachfrage nach den Single-Use- und Virusfiltrationstechnologien von Merck.
(Bild: Merck)

Darmstadt – An den US-amerikanischen Produktionsstandorten in Danvers, Massachusetts, und in Jaffrey, New Hampshire, stellt Merck Produkte und Dienstleistungen für Kunden aus der biopharmazeutischen Produktion her. Darunter auch solche, die lebensrettende Therapien und Covid-19-Impfstoffe entwickeln. Im Zuge eines nun angekündigten Ausbaus sollen bis Ende 2021 bzw. 2022 die Kapazität und Produktionsleistung der Betriebe signifikant erhöht und annähernd 700 neue Arbeitsplätze in der Fertigung geschaffen werden.

Die weltweite Corona-Pandemie befeuert dem Unternehmen zufolge die Nachfrage nach unseren Single-Use- und Virusfiltrationstechnologien, die Merck an über 50 verschiedene Unternehmen liefert, die an Covid-19-Impfstoffkandidaten arbeiten. Die angekündigten Investitionen sollen die weltweite Produktionspräsenz stärken und es dem Konzern ermöglichen, die hohe Nachfrage zu bedienen und lebensrettende Impfstoffe und Therapeutika schneller zu mehr Patienten zu bringen.

Im Rahmen des Ausbaus wird die bisherige, 11.000 m2 große Anlage zur Herstellung von Single-Use-Produkten in Danvers um eine Fläche von 6000 m2 erweitert. Mit der Erweiterung werden die erforderlichen Kapazitäten für die Herstellung von Produkten verschiedener Portfolios geschaffen, einschließlich der Single-Use-Verbrauchsmaterialien der Mobius-Produktreihe. Die Gesamtinvestition in Danvers beläuft sich auf rund 21 Millionen Euro und soll im Laufe des Jahres 2021 etwa 400 neue Arbeitsplätze schaffen.

Der Ausbauplan für den Standort Jaffrey sieht eine Erweiterung des 24.000 m2 großen Betriebs um 2300 m2 vor. Die zusätzliche Kapazität umfasst neue Produktionslinien und Anlagen für die Herstellung von Filtrationsgeräten und Membranprodukten, insbesondere Durapore-Filter, Express-Filter und die Viresolve-Produktlinien. Diese Produkte werden zur Eliminierung von viraler Kontamination bei einer Vielzahl von Therapien eingesetzt sowie zur Sicherstellung der Sterilität zahlreicher lebensrettender Arzneimittel. Die Gesamtinvestition in Jaffrey beläuft sich auf rund 18,5 Millionen Euro. Der Konzern erwartet, dass durch diese Erweiterung bis zu ihrem Abschluss 2022 annähernd 275 Arbeitsplätze geschaffen werden.

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