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Studie: Logistik in der Chemieindustrie Logistikperformance als Treiber der Unternehmensperformance

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Die Chemieindustrie fristete viele Jahre einen logistischen Dornröschenschlaf. Zwar spielten Logistikkosten für viele Chemieunternehmen eine signifikante Rolle, allerdings wurden diese vielfach nur begrenzt als Optimierungsfeld verstanden. Folgt man den Ergebnissen der Chemielogistik-Studie 2016 von Miebach Consulting, so hat sich dieses Bild grundlegend gewandelt.

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Die Unternehmensperformance hängt bei 84 % der Unternehmen von der Logistikperformance ab.
Die Unternehmensperformance hängt bei 84 % der Unternehmen von der Logistikperformance ab.
(Bild: Anzi9/Gerhard Anzinger / CC0 )

Frankfurt – Die Logistikabteilungen von Chemieunternehmen müssen sich noch immer neuen Herausforderungen stellen. Laut der Miebach-Studie sehen sich die Logistiker mit zunehmenden Wettbewerbsdruck, erhöhter Preissensibilität der Kunden, Verschiebung von Beschaffungs- und Absatzmärkten sowie zunehmenden Safety- und Security-Regularien konfrontiert.

Logistikkosten und -services rücken in den Fokus der Chemieunternehmen. Darüber hinaus weisen die Studienergebnisse daraufhin, dass die Logistik- Performance einen Einfluss auf die Unternehmens-Performance hat.

„Auffällig ist, dass insbesondere der demographische Wandel als einer der zukünftigen Treiber des Handelns auch in der Chemielogistik angesehen wird. Jedoch planen lediglich 10 % der teilnehmenden Unternehmen Projekte, die sich mit der Thematik beschäftigen. Hier gibt es erheblichen Handlungsbedarf!“, sagt Klaus-Peter Jung über die Studie.

Der vollständige Studienbericht kann bei Miebach Consulting (hoffmann@miebach.com) angefordert werden.

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