Suchen

Halbjahresergebnis

Linde zeigt sich im ersten Halbjahr 2014 stabil

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Das Technologieunternehmen Linde hat im ersten Halbjahr 2014 einen Konzernumsatz in Höhe des Vorjahres erzielt. Das operative Konzernergebnis erreichte nicht ganz den Vorjahreswert.

Firmen zum Thema

Linde Vorstandschef Dr. Wolfgang Büchele erwartet für das laufende Jahr „eine solide Umsatzsteigerung und eine moderate Verbesserung des operativen Konzernergebnisses“.
Linde Vorstandschef Dr. Wolfgang Büchele erwartet für das laufende Jahr „eine solide Umsatzsteigerung und eine moderate Verbesserung des operativen Konzernergebnisses“.
(Bild: Linde)

München – Für das Gesamtjahr 2014 sieht sich Linde unverändert auf Kurs und bestätigt den bisherigen Ausblick: „Für das laufende Jahr erwarten wir – bereinigt um Währungskurseffekte – eine solide Umsatzsteigerung und eine moderate Verbesserung des operativen Konzernergebnisses“, so Vorstandschef Büchele.

Im ersten Halbjahr 2014 hat Linde einen Konzernumsatz in Höhe von 8,212 Milliarden Euro erwirtschaftet (Vj. 8,207 Milliarden Euro). Wie bereits in den vergangenen Quartalen wurde die Umsatzentwicklung erheblich durch Währungskursveränderungen beeinträchtigt. Bereinigt um diese Effekte, die einem Umsatz von 428 Millionen Euro entsprechen, lag das Umsatzplus im ersten Halbjahr bei 5,6 %. „Wir haben Stabilität bewiesen, obwohl unser berichtetes Wachstum erneut durch ungünstige Währungskurseffekte gebremst wurde“, sagte Dr. Wolfgang Büchele, Vorsitzender des Vorstands der Linde AG.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 8 Bildern

Beim operativen Konzernergebnis erreichte Linde per Ende Juni mit 1,896 Milliarden Euro nicht ganz das Niveau des Vorjahres (1,966 Milliarden Euro). Auch hier müssen ungünstige Währungskursveränderungen berücksichtigt werden: Ohne diese Verschiebungen, die das Ergebnis um 101 Millionen Euro belasteten, hätte das Unternehmen das operative Konzernergebnis um 1,7 % verbessert. Die operative Konzernmarge betrug zum Ende des ersten Halbjahrs 23,1 % (Vj. 24,0 %). Dabei gilt es zu beachten, dass die Engineering Division im Berichtszeitraum – wie erwartet – deutlich mehr zum Konzernumsatz beigetragen hat als im ersten Halbjahr 2013. Das Engineering-Geschäft weist im Vergleich zu den Gaseaktivitäten eine niedrigere Marge aus.

Ungünstiger Währungskurs schmälert Umsatz der Gases Division

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) belief sich im ersten Halbjahr 2014 auf 894 Millionen Euro (Vj. 911 Millionen Euro). Nach Steuern verbuchte Linde ein Ergebnis von 680 Millionen Euro (Vj. 715 Millionen Euro). Davon entfielen 624 Millionen Euro auf die Aktionäre der Linde AG (Vj. 660 Millionen Euro). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 3,36 Euro (Vj. 3,56 Euro).

Aufgrund ungünstiger Währungskursveränderungen ist der Umsatz der Gases Division per Ende Juni 2014 mit 6,825 Milliarden Euro niedriger ausgefallen als im Vorjahreszeitraum (7,021 Milliarden Euro). Ohne diese Effekte wäre der Umsatz um 3,2 % gestiegen. Auf vergleichbarer Basis, also zusätzlich bereinigt um Verschiebungen bei den Erdgaspreisen, betrug das Umsatzplus im Gasegeschäft 2,7 %. Darüber hinaus sind Preisanpassungen und Neuausschreibungen von Versorgungsverträgen im Produktbereich Healthcare zu berücksichtigen, welche die Umsatzentwicklung erwartungsgemäß beeinträchtigt haben. Unter zusätzlicher Herausrechnung dieser Faktoren hätte sich der Umsatz in der Gases Division um 3,7 % erhöht.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 42847880)