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LNG-Terminal

Linde baut LNG-Terminal für Skangass in der Nähe von Göteborg

| Redakteur: Tobias Hüser

Linde betreibt seit 2011 einen ersten LNG-Terminal in Schweden. Jetzt baut das Unternehmen für Skangass einen LNG-Terminal, der im Frühjahr 2014 in Betrieb gehen soll.
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Linde betreibt seit 2011 einen ersten LNG-Terminal in Schweden. Jetzt baut das Unternehmen für Skangass einen LNG-Terminal, der im Frühjahr 2014 in Betrieb gehen soll. (Bild: Linde)

Linde baut einen neuen LNG-Terminal für das norwegische Unternehmen Skangass. Das 44-Millionen-Euro Projekt entsteht an der schwedischen Westküste in der Nähe von Göteborg. Ab dem Frühjahr 2014 soll der Terminal eine Speicherkapazität von 30 000 Kubikmetern LNG bieten.

München – Linde hat von dem norwegischen Unternehmen Skangass den Auftrag zum Bau eines mittelgroßen Import-Terminals für Flüssiderdgas (Liquefied Natural Gas - LNG) erhalten. Die Anlage wird in Lysekil an der schwedischen Westküste, 100 Kilometer nördlich von Göteborg, entstehen.

Der Auftrag umfasst Engineering-, Beschaffungs-, Bau- und Inbetriebnahmeleistungen im Wert von rund 44 Millionen Euro. Der Technologiekonzern übernimmt auch das Schnittstellen-Management mit dem Tankhersteller. Das neue LNG-Terminal, das im Frühjahr 2014 in Betrieb gehen soll, wird die nahe gelegene Preem-Raffinerie mit Erdgas versorgen und LNG für industrielle Zwecke sowie als Treibstoff zur Verfügung stellen.

„Mit diesem Projekt festigen wir unsere führende Stellung im wachsenden Markt für kleine und mittelgroße LNG-Anlagen“, sagte Professor Dr. Aldo Belloni, Mitglied des Linde-Vorstands. „Auch mit Blick auf das erste LNG-Terminal Schwedens, das wir im vergangenen Jahr in Nynäshamn eröffnet haben, sind wir gut aufgestellt, um von dem Trend zur Nutzung von LNG als umweltverträglichen Treibstoff zunehmend profitieren zu können.“

30 000 Kubikmeter Speicherkapazität

Das neue Terminal hat eine Speicherkapazität von 30 000 Kubikmetern LNG - in Nynäshamn sind es 20 000 Kubikmeter - und wird zusätzlich mit einer Lkw-Tankstelle ausgerüstet. Das Basic Engineering erfolgte durch Lindes Engineering Division. Der Geschäftsbereich wird im weiteren Projektverlauf auch für die Beschaffung der rotierenden Anlagenteile und die Inbetriebnahme zuständig sein. Das Flüssigerdgas für beide Terminals - Nynäshamn und Lysekil - stammt aus der mittelgroßen LNG-Anlage im norwegischen Risavika unweit von Stavanger. Diese Anlage hatte Linde 2010 - ebenfalls im Auftrag von Skangass - in Betrieb genommen.

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