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Linde baut LNG-Anlage für Petronas in Malaysia

| Redakteur: Tobias Hüser

Linde betreibt seit 2011 einen ersten LNG-Terminal in Schweden. Jetzt baut das Unternehmen für Skangass einen LNG-Terminal, der im Frühjahr 2014 in Betrieb gehen soll.
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Linde betreibt seit 2011 einen ersten LNG-Terminal in Schweden. Jetzt baut das Unternehmen für Skangass einen LNG-Terminal, der im Frühjahr 2014 in Betrieb gehen soll. (Bild: Linde)

Linde baut eine mittelgroße LNG-Anlage im Osten Malaysias für eine Tochtergesellschaft von Petronas. Ab Ende 2014 will Malaysia LNG mit der Erdgasverflüssigungsanlage 1840 Tonnen LNG pro Tag produzieren

München – Erst letzte Woche hatte PROCESS berichtet, dass Linde einen LNG-Terminal für Skangass in der Nähe von Göteborg baut. Jetzt hat das Unternehmen bekanntgegeben, dass es für Malaysia LNG, einer Tochtergesellschafft des nationalen Öl- und Gasunternehmens Petronas, den Auftrag zum Bau einer mittelgroßen Erdgasverflüssigungsanlage erhalten hat.

Die neue Anlage zur Rückverflüssigung von so genanntem Boil-off-Gas verfügt über eine maximale Nennkapazität von 1840 Tonnen Flüssigerdgas (Liquefied Natural Gas - LNG) pro Tag und entsteht im Bintulu-LNG-Komplex im Bundesstaat Sarawak im Osten Malaysias.

„Dieses Projekt ist das neueste in einer Reihe von mittelgroßen, technisch besonders anspruchsvollen LNG-Vorhaben, die wir in letzter Zeit für uns entscheiden konnten“, sagte Professor Dr. Aldo Belloni, Vorstandsmitglied von Linde.

Lindes Engineering Division ist für die Detailkonstruktion, die Beschaffung, die Errichtung und die Inbetriebnahme der neuen Anlage verantwortlich. Der Linde-eigene Erdgasverflüssigungsprozess inklusive Wärmetauscher wird den Kundenanforderungen angepasst, um das Erdgas, das bei der Speicherung und Verschiffung verdampft, rückverflüssigen zu können.

Auch starke Schwankungen im Stickstoffgehalt, im Durchsatz und der Temperatur des Rohgases können dadurch ausgeglichen werden. Das auf den Kunden zugeschnittene Verfahren trägt außerdem dazu bei, das Abfackeln zu minimieren. Die neue Anlage soll Ende 2014 ihren Betrieb aufnehmen.

Mehr Anlagenbau-Projekte finden Sie in GROAB, der Datenbank für den internationalen Großanlagenbau.

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