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Füll-und Verschließmaschine Lebenswichtiger Inhalator sicher verpackt und trotzdem leicht zu öffnen

Autor / Redakteur: Ralph Krauss* / Anke Geipel-Kern

Eine knifflige Verpackungsaufgabe umgesetzt für ein weltweit agierendes Pharmaunternehmen mit einer ausgetüftelten Füll- und Verschließmaschine und einem eigens dafür eingerichteten Testfeld für Abziehversuche.

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Die Maschinen sind in das bereits vorhandene Linienumfeld eingebettet.
Die Maschinen sind in das bereits vorhandene Linienumfeld eingebettet.
(Bild: Franz Knittel)

Asthma-, COPD-Wirkstoffe oder solche zur Behandlung von Angina Pectoris – Inhalatoren sind eine beliebte Verabreichungsform, von der jährlich über eine Milliarde Einheiten Jahr produziert werden. An die Verpackung der lebenswichtigen Medizinprodukte stellen die Pharmaunternehmen hohe Anforderungen.Sie müssen stabil genug sein, um zu schützen, Klima- und Luftdruckschwankungen aushalten und funktional also für den Patienten leicht handhabbar sein.

Für eine Verpackungsunternehmen also anspruchsvolle Entwicklungsaufgabe für die einer der weltweit größten Pharmahersteller Waldner Dosmat mit ins Boot geholt hat. Der Spezialist für Füll- und Verschließmaschinen aus Wangen setzt bei seinen Secondary-Packaging-Maschinen auf kundenspezifische Lösungen. Die Maschinen ermöglichen viele Kombinationsmöglichkeiten von Handling, Füllen, Packen, Add-On‘s und verschiedenen Siegelverschlussarten in Verbindung mit hochflexiblen Servoantrieben.

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Worum geht es bei dem Projekt genau? Ein etwa handygroßes Inhaliergerätes für Asthmapatienten sollte in einen Alumiumbecher verpackt werden, mit einem Trocknungssäckchen versehen und einem Alu-Abziehdeckel versiegelt werden. Als Zusatzanforderung kam hinzu: Der versiegelte Aludeckel sollte selbst von körperlich geschwächten Personen leicht zu öffnen sein.

Hohe Leistung, eingebettet in eine vorhandene Linie

Doch das war nicht die einzige Anforderung. Als Voraussetzungen für die zu liefernden Verpackungs- und Versiegelungsmaschinen galten des Weiteren: eine Leistung von je 10 000 Packungen in der Stunde – und die pharmatypische Doppelkontrolle aller Funktionsabläufe.

Die geforderten Maschinen durften keine „Stand-alone“-Lösungen sein, sondern mussten komplett in das bereits vorhandene Linienumfeld eingebettet und mit allen Steuerungs- und Kontrollfunktionen des Pharmaherstellers verknüpft werden. Das beinhaltete z.B. eine Signal- wie Funktionsverknüpfung mit den vor- und nachgeschalteten Linienbestandteilen wie Lasercodierer, Einschachtelanlage, Kartonierer und Palettierer.

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