Pigmente Lanxess will neues Werk für Pigmente-Produktion in China bauen

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Lanxess will sein weltweites Produktionsnetzwerk für anorganische Pigmente ausbauen und in China ein neues Werk errichten. Im Chemiepark Ningbo an der chinesischen Ostküste soll eine neue Hochtechnologieanlage für Eisenoxidrot-Pigmente entstehen.

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Lanxess will die Produktion in China ausweiten und ein neues Werk für Pigmente in Ningbo errichten.
Lanxess will die Produktion in China ausweiten und ein neues Werk für Pigmente in Ningbo errichten.
(Bild: Lanxess)

Leverkusen, Ningbo/China – Der deutsche Spezialchemie-Konzern Lanxess plant den Ausbau seiner Pigmente-Produktion und will in China eine weitere Produktionsanlage bauen.

Die Kapazität des Werkes ist zunächst auf 25.000 Jahrestonnen ausgelegt. Das Investitionsvolumen liegt bei 55 Millionen Euro. Damit entstehen 150 neue Arbeitsplätze. Der Baubeginn soll im zweiten Quartal 2013 erfolgen. Der Produktionsstart ist für das erste Quartal 2015 geplant.

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Der Trend zur Urbanisierung habe weltweit eine wachsende Nachfrage nach hochwertigen und nachhaltig produzierten Pigmenten ausgelöst.

Pigmenteproduktion in Ningbo

Ningbo in der Küstenprovinz Zheijang ist der zweitgrößte Hafen Chinas. Standort für das neue Werk ist der Chemiepark Ningbo Petrochemical Economic & Technological Development Zone (NPEDZ). Das neue Areal von Lanxess umfasst derzeit rund sieben Hektar. Ein weiteres Grundstück ähnlicher Größe wurde für einen möglichen Ausbau reserviert.

Besondere Merkmale des Industrieareals seien die hervorragende Infrastruktur und die logistische Anbindung. Das größte Terminal für flüssige Chemikalien in China ist dort angesiedelt.

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