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Ausstieg aus Chromchemiegeschäft Lanxess verkauft Anteile an südafrikanischer Chromerz-Mine

| Redakteur: Alexander Stark

Lanxess verkauft seinen 74-%igen Anteil an einer Chromerz-Mine im südafrikanischen Rustenburg an Clover Alloys, einen südafrikanischen Anbieter für Chrom-Feinerze.

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Lanxess verkauft seinen Anteil an der Chromerz-Mine in Südafrika an Clover Alloys.
Lanxess verkauft seinen Anteil an der Chromerz-Mine in Südafrika an Clover Alloys.
(Bild: Lanxess)

Köln; Rustenburg/Südafrika – Am 15. November 2019 haben Lanxess und Clover Alloys eine Vereinbarung über den Verkauf einer Chromerz-Mine in Südafrika unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Behörden. Mit dem Abschluss der geplanten Transaktion rechnet der Spezialchemiekonzern bis Ende 2020. Ein Anteil von 26 % an der Mine verbleibt bei Dirlem, der Minderheitsgesellschaft, die die Arbeitnehmer und einige private Investoren repräsentiert.

Bereits im August hatte Lanxess die Veräußerung seines Chromchemiegeschäfts an das chinesische Unternehmen Brother Enterprises angekündigt. Nach dem Verkauf des Geschäfts mit Chromchemikalien sei es nur folgerichtig, die Chromerz-Mine als wesentliche Rohstoffquelle für dieses Geschäft abzugeben, sagte Vorstandsmitglied Rainier van Roessel.

Das Chromerz aus der Mine wird als Rohstoff beispielsweise in der Chemieindustrie, der Ferrochrom-Industrie sowie in Metallgießereien eingesetzt. An der Mine sind rund 500 Mitarbeiter sowie mehr als 1000 Kontraktoren beschäftigt.

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