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Fünf Jahre Membranproduktion

Lanxess feiert anhaltenden Erfolg in Bitterfeld

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Wo einst der drittgrößte Chemiestandort der DDR beheimatet war, wird heute auf der Fläche des ehemaligen Chemiekombinats Bitterfeld eine andere Erfolgsgeschichte geschrieben: Tief im Osten feiert die Produktion von Umkehrosmose-Membranelementen Geburtstag.

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Petra Wust, Oberbürgermeisterin der Stadt Bitterfeld-Wolfen, schneidet mit Jean-Marc Vesselle, Leiter des Geschäftsbereichs LPT, die Geburtstags­torte an und gratuliert.
Petra Wust, Oberbürgermeisterin der Stadt Bitterfeld-Wolfen, schneidet mit Jean-Marc Vesselle, Leiter des Geschäftsbereichs LPT, die Geburtstags­torte an und gratuliert.
(Bild: Ernhofer / PROCESS)

„Unser Einstieg ins Membrangeschäft für die Umkehrosmose vor fünf Jahren hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt“, resümiert Jean-Marc Vesselle, Leiter des Lanxess-Geschäftsbereichs Liquid Purification Technologies (LPT). „Inzwischen haben wir unsere Kapazitätsgrenze nahezu erreicht, sodass wir die Produktionskapazität im Laufe des kommenden Jahres verdoppeln werden“, erklärte er im Rahmen einer Feierstunde zum fünfjährigen Jubiläum des Lewabrane-Betriebs der IAB Ionenaustauscher, einer Tochtergesellschaft des Spezialchemie-Konzerns Lanxess.

Die Investitionen in den Standort lohnen sich: In den letzten fünf Jahren hat der Konzern 40 Millionen Euro für den Standort in die Hand genommen. Von ursprünglich 100 ist die Belegschaft auf 160 Mitarbeiter gewachsen. Bald sollen es 200 Beschäftigte sein, die die ständig wachsende Nachfrage nach Wasseraufbereitungstechnologie decken sollen. Der Umsatz des LPT-Geschäftsbereichs ist über die letzten fünf Jahre um 40 % gestiegen und die Aussichten seien weiterhin hervorragend. Der Markt für UO-Membranelemente wird nach aktueller Einschätzung auch in den kommenden Jahren mit jährlich zehn Prozent überdurchschnittlich stark wachsen.

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Neben dem Betrieb für Membranelemente betreibt das Unternehmen in Bitterfeld auch noch die weltweit größte Anlage für Ionenaustauscher. In Zusammenarbeit mit Instituten und Universitäten wird geforscht. Das Zukunftsthema Wasser verspricht anhaltenden Erfolg in den kommenden Jahren und die Produktentwicklung sei ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens – ebenso wie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Membrantechnologie. Die beiden Produkte aus Bitterfeld ergänzen sich bei der Wasseraufbereitung: Die Umkehrosmose-Membrantechnologie entsalzt das Wasser und die Austauscherharze können zur Feinreinigung unerwünschte Ionen selektiv entfernen.

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