Kunststoffrecycling Kunststoff-Kreislaufwirtschaft: Borealis und Reclay Group gründen gemeinsames Unternehmen

Quelle: Pressemitteilung

Im neu geschaffenen Unternehmen Recelerate wollen Borealis und Reclays ihre Expertise im Entsorgungsmanagement und dem mechanischen Recycling vereinen. Dadurch soll ein strategisches Wachstum auf den europäischen Märkten angestrebt werden, teilten die Partner mit.

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Recelerate vereint Reclays Expertise im Entsorgungsmanagement mit den Recyclingkompetenzen von Borealis.
Recelerate vereint Reclays Expertise im Entsorgungsmanagement mit den Recyclingkompetenzen von Borealis.
(Bild: Jannik Hammes/ Borealis)

Wien/Österreich – Der österreichische Konzern Borealis hat sich mit dem Experten Umwelt- und Materialrückgewinnungsmanagement, Reclay Group, zusammengetan, um die Kunststoff-Kreislaufwirtschaft weiter voranzutreiben. Wie die beiden Unternehmen mitteilten, startet Recelerate mit der Mission in den Markt, entscheidende Schritte in den Prozessen der Kunststoffsortierung und des anschließenden Recyclings neu zu gestalten. Das erklärte Ziel ist die Optimierung und Beschleunigung der Kreislaufwirtschaft im Bereich von Leichtverpackungen (LVP), um der steigenden Marktnachfrage nach hochwertigen Rezyklaten für den Einsatz in High-End-Kunststoffanwendungen gerecht zu werden.

(v.l.n.r): Christian Abl, Dr. Fritz Flanderka (Reclay), Lucrèce Foufopoulos (Borealis), Raffael A. Fruscio (Reclay), Chris McArdle (Borealis).
(v.l.n.r): Christian Abl, Dr. Fritz Flanderka (Reclay), Lucrèce Foufopoulos (Borealis), Raffael A. Fruscio (Reclay), Chris McArdle (Borealis).
(Bild: Borealis)

Das neue Unternehmen soll als verbindendes Element eine entscheidende Rolle in der Kunststoff-Wertschöpfungskette spielen und die gebündelte Expertise in Upstream- und Downstream-Prozessen miteinander verknüpfen. So sollen neue und effizientere Lösungen geschaffen werden, um LVP-Abfälle zu verwalten, sortieren und zu recyceln. Angetrieben wird das gemeinsame Unternehmen auf der einen Seite von der Stärke der Reclay Group, die im Bereich der Systeme der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) auf über 20 Jahre internationale Erfahrung zurückblickt. Auf der anderen Seite bringt Borealis den Fokus auf das Wachstum eines stärker kreislauforientierten Kunststoffmodells ein, welches teilweise auf der hauseigenen Recyclingtechnologie basiert. Diese Kombination soll es den beiden Partnern ermögliche, an den richtigen Stellen anzusetzen und zu investieren, um sicherzustellen, dass so viele LVP-Abfälle wie möglich im Kreislauf und damit innerhalb der Wertschöpfungskette gehalten werden.

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