Partnerschaft Tanaka und Jeplan starten Partnerschaft zur Aufbereitung von Kunstoffen beim Edelmetallrecycling

Quelle: Pressemitteilung Tanaka 1 min Lesedauer

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Die japanischen Unternehmen Tanaka Precious Metal Group und Jeplan wollen gemeinsam CO₂-Emissionen verringern und Kunststoffe in den Edelmetall-Rückgewinnungsprozessen effizienter recyceln.

Das neue Verfahren ermöglicht nicht nur die Rückgewinnung von Edelmetallen, sondern auch die stoffliche Wiederverwertung der Kunststoffe.(Bild:  Tanaka)
Das neue Verfahren ermöglicht nicht nur die Rückgewinnung von Edelmetallen, sondern auch die stoffliche Wiederverwertung der Kunststoffe.
(Bild: Tanaka)

Tanaka bringt langjährige Erfahrung im Edelmetallrecycling ein, Jeplan seine Expertise im chemischen Recycling von Kunststoffen. Mit der Partnerschaft verfolgen beide das Ziel, eine dekarbonisierte, ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft voranzubringen.

Bei der Aufarbeitung von Prozessabfällen, die Kunden zur Rückgewinnung von Edelmetallen einsenden, enthalten viele Materialien Kunststoffe – etwa Reinigungstücher oder medizinische Utensilien –, an denen Edelmetalle haften oder adsorbiert sind. Bisher hat Tanaka diese kunststoffhaltigen Abfälle in der Regel verbrannt, um die organischen Bestandteile zu entfernen, bevor die Edelmetalle aus der Asche zurückgewonnen wurden.

Obwohl das thermische Verfahren auch umweltkritische Stoffe entfernt, verursacht es erhebliche CO₂-Emissionen – ein wachsendes Problem auf dem Weg zu einer klimaneutralen Industrie.

Jeplan verfügt über ein eigenes chemisches Recyclingverfahren für Polyethylenterephthalat (PET), einen weit verbreiteten Kunststoff. Tanaka prüft nun, wie sich diese Technologie ergänzend zum herkömmlichen Rückgewinnungsprozess einsetzen lässt. Ziel ist es, Kunststoffe nicht mehr zu verbrennen, sondern chemisch aufzubereiten.

Die Unternehmen konzentrieren sich dabei auf Materialien wie gebrauchte Spritzen oder Reinigungstücher. Durch den Einsatz des chemischen Verfahrens lassen sich die CO₂-Emissionen voraussichtlich auf rund 10 % des bisherigen Werts senken.

Darüber hinaus ermöglicht das neue Verfahren nicht nur die Rückgewinnung von Edelmetallen, sondern auch die stoffliche Wiederverwertung der Kunststoffe. So leisten beide Partner mit ihrem jeweiligen Fachwissen einen aktiven Beitrag zur Entwicklung einer dekarbonisierten Kreislaufwirtschaft.

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