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Neue Abfüll- und Verschließanlage Kluges Konzept für neue Abfüll- und Verschließanlage

| Autor/ Redakteur: Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Stefan Bauer* / Anke Geipel-Kern

Wer kennt das nicht? Der Markt verlangt neue Gebinde und neue Designs. Doch die Abfüll- und Verschließanlage platzt aus allen Nähten. Ein Hersteller von Motoren- und Getriebeöl stand vor der gleichen Herausforderung. Die Lösung: Bauen im Bestand und ein hochflexibles Formatkonzept, das in die Zukunft trägt.

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Das Füllmodul ist hoch flexibel.
Das Füllmodul ist hoch flexibel.
(Bild: Optima)

Auch bei einem Hersteller von Automotive- und Industrieschmierstoffen läuft nicht immer alles reibungslos ab. Vor etwas mehr als zwei Jahren reifte bei Addinol der Wunsch, das Produkt- und Formatspektrum zu erweitern. Doch die für Kleingebinde zentrale Anlage aus dem Jahr 2006 war mit 0,6 bis fünf Liter am Ende ihrer Formatflexibilität angelangt und die Kapazitätsgrenze nahezu erreicht. Beides sprach für eine Neuinvestition. Einziges Problem: Wohin damit?

Herausforderung: Erweiterung im Bestand

Freie Flächen gab es in der Fertigung kaum noch. Eine Gebäudeerweiterung kam nicht in Frage, sodass vorhandene Räumlichkeiten bestmöglich genutzt werden müssten, sollte das Projekt überhaupt realisierbar sein. Erster Gedanke war daher, die vorhandene Maschine zu ersetzen. Ein Messebesuch bei Optima führte dann zur Idee, mit einem parallelen Linearverschließer zwei Füllmaschinen und weiteres Equipment in einer Gesamtanlage zusammenzuführen.

Siegmar Minke, Leiter Einkauf, Produktion und Logistik bei Addinol vor der neuen Anlage.
Siegmar Minke, Leiter Einkauf, Produktion und Logistik bei Addinol vor der neuen Anlage.
(Bild: Optima)

Optima war zugleich Lieferant der ersten Füll- und Verschließmaschine, die später Teil der Neukonzeption werden sollte. Dennoch wollte sich Siegmar Minke (Leiter Einkauf, Produktion und Logistik bei Addinol) zunächst einen Markt­überblick verschaffen und sich Lösungen von anderen Unternehmen anschauen. Letztlich zog es ihn hin zum Bewährten: „Wir wissen, was gerade auch im Bereich Service möglich ist. Das war ein ganz entscheidender Punkt“, berichtet er. Dies und die Konzeptfrage sollten schließlich zentral für die Auftragsvergabe sein.

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