Energieversorgung

Kley und Gabriel nehmen BHKW bei Merck in Betrieb

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In den neuen Energiezentralen würden Kälte, Strom, Druckluft und Wärme sehr effizient erzeugt, so dass der Ausstoß von CO2 am Standort um rund 2500 t/a reduziert wird – das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von rund 440 durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalten.

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Während Merck mit dem bestehenden Gaskraftwerk am Standort bereits ungefähr 60 % der benötigten elektrischen Energie selbst erzeugt, soll sich dieser Anteil ab 2015 auf rund 70 % erhöhen. An diesem Beispiel zeige sich, wie wichtig die in diesem Monat erteilte Genehmigung der EEG-Reform durch die Europäische Kommission sei, die unter anderem den Bestandschutz von Altanlagen für die Eigenstromversorgung bis Ende 2016 vorsieht, so Kley.

Forschung, Entwicklung und Produktion unter einem Dach

Darmstadt ist mit rund 9000 Mitarbeitern nicht nur Sitz der Konzernzentrale, sondern auch Hauptsitz von drei der vier Sparten und wichtiger Produktions- und Forschungsstandort von Merck.

Unter anderem werden in Darmstadt Medikamente wie der Betablocker Concor, das Schilddrüsenmedikament Euthyrox oder das Antidiabetikum Glucophage hergestellt. Daneben produziert Merck hier seine Flüssigkristallmischungen für Produkte wie Flachbildfernseher und Handy-Displays und forscht darüber hinaus an neuen Hightech-Lösungen im Performance-Materials-Bereich.

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