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Da die gleichen Steuerungs- und Abfülltechniken wie bei High- Speed-Anlagen zur Anwendung kommen, können die hier entwickelten Prozesse problemlos auf große Anlagen übertragen werden. Das macht die KCP vor allem im Bereich der Packmittel- und Prozesstechnikentwicklung interessant. Gemeinsam mit dem Packmittelhersteller West Pharma wird das Anwendungsspektrum der Anlage derzeit für diesen Anwendungsfall deutlich erweitert.
So könnte eine Anlage zur Befüllung von Vials beispielsweise so aufgebaut sein: eine Füll-, eine Stopfensetz- und eine Verschließstation für Bördelkappen kombiniert mit einer IPC-Waage. Die Vials werden von den beiden Reinraumrobotern zu den einzelnen Stationen gebracht, diese können bis zu vier Objekte gleichzeitig transportieren. Neben Einzelobjekten können auch Objekte im Nest verarbeitet werden. Die Anlage ermöglicht durchgängige Inprozesskontrolle oder wahlweise Stichproben, fehlerhafte Objekte werden automatisch ausgeschleust. In dieser Ausstattungsvariation kann die KCP bis zu 1000 Objekte in der Stunde verarbeiten.
Doch das ist nur eine von zahlreichen Ausstattungs- und Variationsmöglichkeiten. So kann man zwischen mehreren Dosiersystemen für flüssige und pulverförmige Produkte wählen und hat mehrere Verschließaggregate zur Auswahl. Standfeste Objekte können nach der Verarbeitung auf Wunsch magaziniert werden.
Gleichzeitig sind die Umrüstzeiten, etwa auf andere Objektgrößen oder ein anderes Dosierverfahren, sind sehr gering. Auch was die Reinigung betrifft ist die KCP unkompliziert: Der Maschinenaufbau gewährleistet eine einfache, gründliche Reinigung und der Arbeitsbereich inklusive Roboter kann mit H2O2 dekontaminiert werden.
* * Die Autorin ist Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit bei Bausch+Ströbel, Ilshofen. Kontakt: Tel. +49-7904-7010
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