Suchen

Wasseraufbereitung Katar heißt Technologie von Hölscher Wasserbau willkommen

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Technologien von Hölscher Wasserbau helfen in Katar am persischen Golf, die wertvollste Ressource zu schützen und zu erhalten – Trinkwasser.

Firmen zum Thema

Expertengespräch bei der Besichtigung einer Wasseraufbereitungsanlage in Doha, Katar
Expertengespräch bei der Besichtigung einer Wasseraufbereitungsanlage in Doha, Katar
(Bild: Hölscher Wasserbau (Carla Cioffi))

Doha – Am internationalen Tag der Erde in Doha/Katar diskutierten Experten des öffentlichen und privaten Sektors Risiken für Trinkwasser, Fischbestände und Gesundheit, die durch das Einleiten von verunreinigtem Baustellenwasser in Grund- und Meerwasser entstehen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Uniquip-Hoelscher, einem Joint Venture von Hölscher Wasserbau und dem katarischen Unternehmen United Equipment.

Hölscher Wasserbau präsentierte im Rahmen des Expertentreffens seine Baustellenentwässerungs- und Wasseraufbereitungstechnologien, die in Kopenhagen und Stuttgart bereits angewandt werden und auch in Doha helfen sollen, die lokalen Standards einzuhalten und Baustellenwasser zu reinigen und aufzubereiten. Den Präsentationen folgte ein Besuch der Wasseraufbereitungsanlage von Uniquip-Hoelscher bei der Ras-Abu-Abboud-Metrostation, einer Station der im Bau befindlichen Metro in Doha.

Bildergalerie

Wie die Expertenrunde zutage brachte, bereiten die lokalen Gegebenheit der Stadt am persischen Golf erhebliche Probleme. „Massive Bauprojekte, Leckagen im Wasserleitungsnetz und das Eindringen von Meerwasser haben zu einem Ansteigen des Grundwasserspiegels in großen Teilen Dohas geführt”, sagte Prof. Patrick Linke, Inhaber des Lehrstuhls für Chemical Engineering an der Texas A&M University von Katar. „Das stellt die lokalen Behörden vor große Herausforderungen.“

Die Standards und Vorschriften zum Schutz der katarischen Wasserbestände werden von den Mitgliedern des Wasserkomitees „Permanent Water Resources Comittee“ festgelegt, einem interministeriellen Ausschuss. Der Ingenieur Saleh Hamed Al-Marri, verantwortlich für erneuerbare Technologien und Wasser beim staatlichen katarischen Elektrizitäts- und Wasserunternehmen Kahramaa, vertrat dieses Wasserkomitee auf der Veranstaltung und warnte eindringlich vor den verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt durch die Verschwendung natürlicher Ressourcen.

„Wasser ist teurer als Öl“, sagte Al-Marri und führte weiter aus: „Die Versorgung Katars mit sicherem Trinkwasser ist teuer. Deshalb müssen wir ein breites Spektrum an Maßnahmen ergreifen. Dabei wollen wir die katarische Bevölkerung auch dazu bewegen, Wasser und Energie verantwortungsvoll und sparsam zu verwenden.”

Wie Al-Marri erläuterte, wurden bereits strikte Richtlinien erlassen, um sicherzustellen, dass die massiven Entwicklungen im Bau- und Infrastrukturbereich nicht zur Beschädigung der wichtigsten und gleichzeitig knappsten Ressource führen – dem Trinkwasser.

Technologien von Hölscher Wasserbau sind dabei sehr willkommen: „Wir planen, bauen und betreiben modernste Wasseraufbereitungsanlagen für Baustellen, um dort auftretende Verunreinigungen aus dem Wasser zu filtern“,sagte der Ingenieur Björn Weber, Wasserexperte bei Hölscher Wasserbau.

Die Anlagen zur Aufbereitung von verunreinigtem Bauwasser und die Technologie zur permanenten Überwachung des Grundwasserspiegels in Echtzeit durch ein online betriebenes Kommunikationssystem wurden in einer Filmvorführung vorgestellt.

(ID:43389767)