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PLT-CAE-Systeme Integriertes Engineering: So befreien Sie den Datenfluss

Autor / Redakteur: Martin Dubovy* / Anke Geipel-Kern

Wie macht man in einer heterogenen Systemlandschaft Daten aus der Planungsphase auch für Betrieb, Instandhaltung und Modernisierung verfügbar? Moderne PLT-CAE-Systeme mit standardisierten Schnittstellen beseitigen Kommunikationsbarrieren und unterstützen bei der Erstellung von R&I-Fließbildern oder der Elektrotechnikplanung.

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Reibungsloser Datenfluss ohne Schnittstellenpobleme – das versprechen moderne CAE-PLT-Systeme.
Reibungsloser Datenfluss ohne Schnittstellenpobleme – das versprechen moderne CAE-PLT-Systeme.
( © envfx - Fotolia)

Mittlerweile ist bekannt, dass sich moderne verfahrenstechnische Anlagen nur dann effektiv betreiben lassen, wenn die Daten aus der Planungsphase auch für Betrieb, Instandhaltung und Modernisierung verfügbar sind. Integriertes Engineering ist deshalb ein wichtiger Bestandteil im Anlagenbau in der Prozessindustrie. Entsprechend mächtige Tools sind allerdings komplex und schwer handhabbar.

Die Realität der Prozessindustrie ist deshalb heterogen geblieben und somit sind es auch die Softwarelösungen. Daher sind moderne PLT-CAE-Systeme mit standardisierten Schnittstellen gefragt, die die Kommunikationsbarrieren in der heterogenen Systemlandschaft beseitigen. Inzwischen können sie aber noch mehr: Dank ihres modularen Aufbaus blicken sie inzwischen über den Tellerrand und unterstützen den Anwender z.B. auch beim Erstellen von Rohrleitungs- und Instrumenten-Fließbildern oder der Elektrotechnikplanung und das ohne technischen Overhead.

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Systemvielfalt bringt Vor- aber auch Nachteile

Die gängige Praxis, unterschiedliche Softwarelösungen bei der Planung der verschiedenen Gewerke im verfahrenstechnischen Anlagenbau zu verwenden, hat Vor- und Nachteile: Ein Vorteil ist sicherlich, dass man für jeden Bereich die beste Lösung einsetzen kann.

Ein Nachteil ist die Vielzahl der Systeme, die es dann zu pflegen gilt und mit deren Bedienung man sich auseinandersetzen muss. Auch ist ein durchgängiger Datenaustausch nicht unbedingt trivial. Mächtige Tools, die die Anforderungen aller Bereiche abdecken und einmal generierte Daten überall zur Verfügung stellen, sind wiederum sehr komplex und schwer handhabbar. Praktiker greifen darum in der Betriebsphase häufig zu künstlich abgespeckten Varianten.

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