Anlagenreinigung

Hygienegerechtes Schüttguthandling

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Umsetzung der Richtlinien

An Zellenradschleusen und Weichen lassen sich die Anforderungen an diese Bauteile entsprechend dem Reinigungsverfahren gut zeigen. Für alle Bauteile gelten folgende Grundanforderungen:

  • glattflächige Gestaltung im produktberührten Bereich,
  • Ecken und Kanten mit großen Radien,
  • einfaches Zerlegen und gute Einsehbarkeit bei manueller Reinigung,
  • gasgespülte Wellendichtungen,
  • inerte Werkstoffe (keine Wechselwirkung zwischen Produkt und Bauteil).

Eine leicht zerlegbare Zellenradschleuse mit polierten Oberflächen ist prinzipiell für die manuelle Nassreinigung oder Trockenreinigung geeignet. Da bei automatischer Nassreinigung (CIP) die Bauteile hingegen nicht zerlegt werden, müssen Metall-Metall-Verbindungsstellen, wie Schleusengehäuse zu Seitendeckel, gesondert ausgeführt werden. Bei üblichen Verbindungen werden O-Ringe zur Abdichtung eingesetzt. Zwischen Produktraum und O-Ring-Dichtung entsteht konstruktiv ein Spalt, in den durch Kapillarwirkung Wasser während der Reinigung eindringen kann. Bei der anschließenden Trocknung lässt sich dieses Wasser nicht sicher entfernen. Es werden deshalb spezielle frontbündige Dichtungen mit frontbündiger Dichtlinie eingesetzt. Zellenradschleusen und Weichen von Coperion bieten ein hohes Maß an Hygiene und sind in der CIP-Ausführung mit dieser Dichtungstechnik ausgerüstet. Die Zellenradschleusen und Weichen wurden erfolgreich von der EHEDG geprüft und zertifiziert. Derartige CIP-fähige Bauteile sind die Voraussetzung zum Aufbau CIP-fähiger Förderanlagen.

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