Einweg-Separator Hohe Ausbeute an Fermentationslösungen und Zellkulturen gewinnen

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Gea steigt in den Markt der Einweg-Separatoren ein. Dem ging ein intensiver Entwicklungs- und Testprozess voraus. Das Ergebnis kombiniere die hohe Leistungsfähigkeit größerer Edelstahl-Pharmazentrifugen mit den Merkmalen und Vorteilen, die die Einwegseparation bietet.

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(Bild: Gea)

Der neue Einweg-Separator Gea kytero ist für die Gewinnung von Fermentationslösungen und Zellkulturen konzipiert. Er ist mit der Separator-Tellerstapel-Technologie für hohe Ausbeute, Trennleistung und schonende Produktbehandlung ausgestattet, so der Hersteller.

Der Separator integriert eine weltweit neue, geräuscharme Zentrifugentechnologie – den Gea breezedrive. Der Einweg-Separator reduziere den Platzbedarf in der Produktion durch seine geringe Stellfläche. Ebenso könne er ohne Pufferzugabe eingesetzt werden und reduziere den Filtrationsbedarf erheblich.

Der Hersteller sagt, dass das Gerät benutzerfreundlich und einfach zu handhaben ist. Alle produktberührenden Teile, wie Kartuschen oder Leitungen, werden nach jedem Gebrauch ausgetauscht. Dies verhindere Kreuzkontaminationen und garantiere eine geschlossene Zellernte. Durch das Design des aseptischen Stecksystems sei der Austausch von Einwegkomponenten schnell und sehr einfach möglich.

Die geringe Stellfläche für den Einmalgebrauch macht ihn mobil und reduziert den Bedarf an teuren Lager- oder Produktionsflächen. Durch den Wegfall von CIP (Clean-in-Place) und SIP (Sterilize-in-Place) entfallen auch die Kosten für Chemikalien und Wasser sowie für ein Water-for-Injection-(WFI)-System. Zusätzlich werde der Energie- und Arbeitsaufwand für die Reinigung und Sterilisation reduziert.

Gea kytero wird ab September 2021 verfügbar sein. Die Teilnehmer an der Achema pulse sind eingeladen, mehr über den Einweg-Separator zu erfahren.

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