Ausbau der Produktionskapazität Helle Schwefelträger: Lanxess investiert zweistelligen Millionenbetrag am Standort Mannheim

Redakteur: Alexander Stark

Am Standort Mannheim baut Lanxess seine Produktionskapazität für helle Schwefelträger um mehrere Kilotonnen aus. In den Anlagenausbau investiert der Spezialchemiekonzern einen zweistelligen Millionenbetrag.

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Die hellen Schwefelträger der Marke Additin EP werden am Standort Mannheim hergestellt.
Die hellen Schwefelträger der Marke Additin EP werden am Standort Mannheim hergestellt.
(Bild: Lanxess)

Köln – Aufgrund ihres vorteilhaften ökotoxikologischen Profils ersetzen helle Schwefelträger zunehmend andere chemische Stoffe, wie mittelkettige Chlorparaffine. Diese wurden aufgrund ihrer Persistenz und ihres hohen Bioakkumulationspotenzials von der Europäische Chemikalienagentur (ECHA) als besonders besorgniserregende Substanzen (SVHCs) klassifiziert. Mit dem Aufbau von zusätzlichen Kapazität für Schwefelträger-Additive am Standort Mannheim will Lanxess das globale Wachstumspotenzial für diese Produkte nun besser ausschöpfen. Die zusätzlichen Mengen sollen ab 2023 zur Verfügung stehen, um die wachsende Nachfrage zu bedienen.

Die hellen Schwefelträger vertreibt das Unternehmen unter dem Markennamen Additin EP. Die farb- und geruchlosen Hochdruck-Additive werden hauptsächlich in Schmierstoffen für die Metallverarbeitung eingesetzt. Die Produkte basieren überwiegend auf lokalen, nachwachsenden Rohstoffen wie z.B. Rapsöl oder seinen Fettsäureester-Derivaten.

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