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Rochade im Vorstandsvorsitz Han Steutel ist neuer Vorsitzender des Vfa

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Der Bristol-Myers Squibb-Geschäftsführer Han Steutel ist neuer Vorsitzender des Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (Vfa). Er wurde in Berlin vom elfköpfigen Vfa-Vorstand gewählt. Der bislang stellvertretende Vorsitzende tauscht damit die Position mit dem bisherigen Amtsinhaber Dr. Hagen Pfundner von Roche Pharma.

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Für den 56-jährigen Steutel hat die Sicherung des Forschungsstandortes Deutschlands oberste Priorität.
Für den 56-jährigen Steutel hat die Sicherung des Forschungsstandortes Deutschlands oberste Priorität.
(Bild: Vfa)

Berlin – Pfundner wird als neuer stellvertretender Vorsitzender weiter im Vfa-Vorstand tätig sein. Er stellte sein Amt nach fast fünfjähriger Amtszeit vorzeitig zur Verfügung, nachdem er im März 2016 zum Vorsitzenden des BDI Ausschusses für Gesundheitswirtschaft gewählt worden war.

„Mein Verzicht auf den Vfa-Vorsitz erlaubt es mir, dass ich mich inhaltlich und zeitlich stärker auf die Arbeit im branchen- und technologieübergreifenden BDI-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft konzentriere. Ich werde mich in dieser Funktion dafür einsetzen, notwendige Rahmenbedingungen für eine zunehmend vernetzte Gesundheitswirtschaft zu schaffen", kommentierte Pfundner den Tausch an der Spitze des Vfa-Vorstands.

Der Niederländer Steutel ist seit 2008 Geschäftsführer von Bristol-Myers Squibb, der deutschen Zentrale des internationalen Biopharma-Unternehmens Bristol-Myers Squibb Company mit Hauptsitz in New York. Zuvor leitete der studierte Anglist fünf Jahre als General Manager die niederländische Zentrale des Unternehmens.

„Als Vfa-Vorsitzender werde ich insbesondere die Umsetzung der Beschlüsse des Pharmadialogs begleiten, in den ich mich gemeinsam mit Hagen Pfundner schon seit 2014 intensiv eingebracht habe“, so Steutel. Als weitere prioritäre Themen nannte er „die Sicherung des Forschungsstandortes Deutschland, die öffentliche Darstellung der Branche mit ihrer hohen Innovations- und Wertschöpfungskraft sowie den Aufbau von neuen Allianzen im Gesundheitswesen für eine zukunftsfähige Arzneimittelversorgung.“

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