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Miris-Projekt

Größte industrielle Pilotanlage für Energiespeicherung in Europa eröffnet

| Redakteur: Alexander Stark

Das Miris-Projekt von CMI wird am internationalen Hauptsitz der Gruppe integriert.
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Das Miris-Projekt von CMI wird am internationalen Hauptsitz der Gruppe integriert. (Bild: Business Wire)

CMI Energy, ein Unternehmen der CMI-Gruppe, hat das Miris-Projekt (Micro Réseau Intégré Seraing), die größte industrielle Energiespeicheranlage Europas, in Betrieb genommen. Das Projekt in Seraing (Belgien), nutzt ein in ein Mikronetz integriertes Energiespeichersystem, bei dem Batterien mit Photovoltaik-Modulen gekoppelt werden.

Seraing/Belgien – Das Unternehmen teilte mit, dass es jetzt in der Lage sei, erneuerbare Energiequellen auf eine Weise zu nutzen, die ihren Hauptfehler beseitigt, nämlich ihre diskontinuierliche Erzeugung. Energiespeicherung und -management könne in diversen Bereichen in netzfernen Regionen als Alternative zu Dieselgeneratoren genutzt werden. Damit könnten Kapitalinvestitionen in Teile des Stromnetzes verzögert und bestehende Photovoltaik- oder Windenergiesysteme optimiert werden, und es ermögliche zudem die Teilnahme an den primären oder sekundären Reservemärkten.

Event-Tipp der Redaktion Die von PROCESS mitorganisierte VIK Jahrestagung am 06. November 2018 in Berlin, unter dem Motto „Technologien, Produkte, Prozesse – den Wandel gestalten“, ist das Spitzentreffen der industriellen und gewerblichen Energiewirtschaft und der energieintensiven Branchen. Welche Themen bei der letzten VIK Jahrestagung diskutiert wurden, lesen Sie in unserem Beitrag „Branche setzt auf Energieeffizienz und Innovationen bei Treibhausgasneutralität und Klimaschutz“.

Miris besteht aus Systemen für erneuerbare Energieerzeugung und -speicherung. Dieses System erzeugt, speichert und verteilt erneuerbare Energie, die von 6,500 Photovoltaik-Modulen produziert wird, die auf dem Unternehmensgelände installiert sind. Die Solarmodulen produzieren 1,75 GWh im Jahr. Der Speicherbereich von 4,2 MWh umfasst ein Lithium-Ionen-Akkusystem, zwei unterschiedliche Flow-Batteriesysteme und eine “Hot Battery”. Die Vorzeigetechnologie ist mit dem Stromnetz des Gebäudes und dessen 15-kV-DSO-Verteilerdienstanbindung verbunden. Die bestehende Anlage verbraucht derzeit rund 1,3 GWh im Jahr.

Mit dem Miris Projekt strebt das Unternehmen nicht nur die wirtschaftliche Optimierung für die Nutzung von erneuerbaren Energien an, sondern auch die Bereitstellung von verschiedenen Energiespeichertechnologien für eine Reihe von unterschiedlichen Energienutzern.

Neue Plattform bündelt Energiespeicher-Forschung

Elektrochemische Energiespeicher

Neue Plattform bündelt Energiespeicher-Forschung

16.08.18 - Elektrochemische Energiespeicher sind eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Mit dem Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe (Celest) hat nun eine neue Forschungsplattform auf diesem Gebiet ihre Arbeit aufgenommen. Sie vereint erkenntnisorientierte Forschung mit praxisnaher Entwicklung sowie innovativer Produktionstechnologie. Celest bündelt das Know-How von 29 Instituten an den Partnereinrichtungen Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Universität Ulm sowie dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). lesen

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