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Verpackungsmaschinen

Gerald Schubert: „Selbst entwickeln macht mehr Spaß“

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Soviel schon vorweg – ja, es gibt sie, die berühmte Verpackungsmaschine ohne Schaltschrank. Nach dem Transmodul folgt also zur Interpack 2014 der nächste Streich. Wo er die Alleinstellungsmerkmale der Schubert-Maschinen sieht, erzählt Geschäftsführer Gerald Schubert beim Rundgang durch die Montagehalle.

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Gerald Schubert: „Betrachtet man Entscheidungen über den Lebenszeitraum einer Maschine, baut Schubert trotz eines höheren Einkaufspreises letztlich die günstigeren Maschinen.“
Gerald Schubert: „Betrachtet man Entscheidungen über den Lebenszeitraum einer Maschine, baut Schubert trotz eines höheren Einkaufspreises letztlich die günstigeren Maschinen.“
(Bild: Gerhard Schubert)

Herr Schubert, eine Großbaustelle auf dem Firmengelände, eine Montagehalle, in der die Maschinen dicht an dicht stehen. Dem Unternehmen Gerhard Schubert scheint es gut zu gehen.

Schubert: Wir können nicht klagen. Im Jahr 2013 sind wir zweistellig gewachsen, wie eigentlich in den letzten Jahren auch. Historisch bedingt sind wir sehr stark im Süßwaren- und Lebensmittelbereich unterwegs. Deshalb ist es gut für uns, dass das Wachstum auch aus neuen Geschäftsfeldern kommt.

Welche sind das?

Schubert: Die Abfüllung kosmetischer Produkte ist ein relativ neues Geschäftsfeld, wo wir zusätzliches Wachstum generieren wollen und auch bereits schöne Aufträge haben. Der Pharmaanteil liegt im Moment noch bei 15 %, den wollen wir bis 2020 auf 20 % steigern. Ein schönes Wachstum stammt auch aus der Verpackung von Glas- und PET-Flaschen. Außerdem wollen wir auch stärker in den neuen Märkten wachsen. Unsere internationalen Kunden sehen ihr eigenes Wachstum nicht so sehr in Europa oder Amerika, sondern investieren in Südamerika, in Afrika, in China und Südostasien. Und das sind Märkte, in denen wir momentan noch kaum tätig sind, aber als Zulieferer unsere Kunden begleiten wollen.

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Beim Stichwort Pharma dürfte der ein oder andere aufhorchen. Wollen Sie jetzt auch in die Abfüllung von Medikamenten einsteigen?

Schubert: Das ist nicht unser Ziel. Wir fangen an, wenn die Pharma-Produkte verpackt sind. Aber unserer Überzeugung nach, passt unsere Technik besonders gut für die Pharma- aber auch die Kosmetikindustrie. Gerade vom Transmodul sind unsere Kunden begeistert, weil es für „Track und Trace“- bzw. Serialisierungs-Aufgaben neue Perspektiven eröffnet. Wir können damit Verpackungen über den gesamten Prozess verfolgen, kontrollieren und die Forderungen vor allem der Pharmaindustrie nach Sicherheit und Rückverfolgbarkeit erfüllen. Im Übrigen wird dieses Thema mittelfristig auch Produkthersteller aus der Lebensmittelbranche beschäftigen.

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Über den Autor

Anke Geipel-Kern

Anke Geipel-Kern

Leitende Redakteurin PROCESS/Stellvertretende Chefredakteurin PharmaTEC, PROCESS - Chemie | Pharma | Verfahrenstechnik