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Die Hauptaufgabe wird es sein, die Standardisierung von FDI in der IEC weiter voranzutreiben, weiterhin die Wartung und Pflege der FDI- sowie der EDDL-Spezifikation, sowie das Bereitstellen und das Pflegen der Tool Kits und der Standard Host Komponenten, z.B des EDD Interpreters. Die Vermarktung von FDI soll weiterhin über die Verbände laufen.
„Die Ziele sind klar definiert. Es wird eine standardisierte Integration von Feldgeräten auf der Basis der EDDL- und der FDT-Technologie geben. Dafür wird u.a. die EDDL für Hart, Profibus und FF weitestgehend harmonisiert“, beschrieb Hans-Georg Kumpfmüller, Leiter Sensors & Communications bei Siemens und Chairman der FDI Cooperation jüngst eine der Aktivitäten. „Die Technologie wird für einfache, aber auch komplexe Feldgeräte geeignet und kompatibel zu bereits installierten Geräten sein.“
Was die Nutzer wollen
Namur und WIB sind mit gemeinsam abgeleiteten Forderungen sehr engagiert an der Entwicklung des Standards beteiligt. Im Wesentlichen wird folgendes gefordert und von der FDI Technologie erfüllt:
- Innerhalb FDI (z.B.in den Device Packages) muss die harmonisierte EDDL verwendet werden.
- Durchgängiger Einsatz der FDI-Standard-Komponenten „Common Host Components“ (EDD Engine, UID Renderer, UIP Hosting Component, Binary Readers …), als Standardschnittstelle für Device Packages in allen FDI-Systemen (Server, FDT (2.0), …).
- Die EDD-Blöcke „Device Definition“, „Business Logic“ und „User Interface Description“ müssen für die Inbetriebnahme in allen Device Packages vorhanden sein.
- FDI muss eine flexible Integration und Aktivierung von Device Packages ermöglichen. Eine aktive Geräteintegration erfolgt wahlweise mit UID (User Interface Description) und UIP (User Interface Plugin) oder alternativ nur mit UIP.
- Migrationslösungen müssen den Weiterbetrieb der installierten Geräte innerhalb neuer FDI-Systeme sicherstellen.
- Für jedes in Gerät darf es nur ein Device Package geben. Die Auswahl mehrerer Device Packages für ein Gerät, z.B. durch unterschiedliche Funktionalitäten innerhalb der Device Packages, ist nicht zulässig. Nicht nur die Implementierung auch das Vorhandensein verschiedener Device Packages für ein Gerät ist nicht zulässig.
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