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Fassentleerungssystem

Fasspumpen – dank Folgeplatte der Fließfähigkeit ein Schnippchen schlagen

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Vor allem in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, aber auch in anderen Industriebereichen hat man es oft mit hochviskosen, nicht mehr fließfähigen Substanzen zu tun. Ein Problem für Dickstoffpumpen. Lesen Sie, wie sich die Einsatzgrenzen von Fasspumpen verschieben und Pasten & Co. besonders schonend fördern lassen.

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Die manuelle, stufenlose Regelung der FDA-konformen Hydraulik setzt die Folgeplatte sanft auf dem Medium ab. Zylindrische Fässer, aber auch leicht konische Gebinde, mit und ohne Fassinliner, können entleert werden.
Die manuelle, stufenlose Regelung der FDA-konformen Hydraulik setzt die Folgeplatte sanft auf dem Medium ab. Zylindrische Fässer, aber auch leicht konische Gebinde, mit und ohne Fassinliner, können entleert werden.
(Bild: © Fotoatelier Bernhard e.K. / Lutz Pumpen)

Mit dem neuen Fassentleerungssystem mit Folgeplatte rundet Lutz Pumpen sein Produktprogramm ab und durchbricht die Grenze der Fließfähigkeit: Selbst hochviskose, pastenartige und zähflüssige Medien, die selbst nicht fließfähig sind, könnten damit gefördert werden, betont der Fass- und Containerpumpen-Spezialist. Beispiele aus verschiedenen Anwendungsbereichen sind Lippenstift, Mascara, Eiscreme, Tomatenmark, Kleinkindnahrung, Salben, Fette und Farben.

Das komplette System wird auf einem mobilen Rollwagen geliefert. Der ergonomische Aufbau erleichtert die Bedienung für den Anwender. Die Inbetriebnahme wird durch eine einfache und komfortable Steuerung ermöglicht. Die manuelle, stufenlose Regelung der FDA-konformen Hydraulik setzt die Folgeplatte sanft auf dem Medium ab, wobei die Fördergeschwindigkeit stufenlos geregelt werden kann. Die Entleerung der Gebinde erfolgt nahezu pulsationsfrei.

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Dichtungslippen aus EPDM (auch in FKM oder PTFE lieferbar) passen sich laut Hersteller perfekt an den Behälter an. Durch die drucklose Führung wird das Fördermedium nicht an der Wandung herausgedrückt. Im Behälter verbleibt nach der Entleerung nur eine geringe Restmenge, was sowohl kostengünstig als auch umweltfreundlich ist. Ein integrierter Sensor soll die Pumpe gegen Trockenlauf schützen.

Durch anpassbare Haltearme werden die Gebinde von außen beim Herausnehmen der Folgeplatte gesichert. Zusätzlich unterstützt wird dies durch eine Druckluftbeaufschlagung. Um eine schnelle und kostengünstige Reinigung zu gewährleisten, können Platte und Pumpenrohr mittels Tri-Clamp-Verbindungen rasch demontiert werden.

In der Regel wird die Folgeplatte mit einer 3A-zugelassenen, totraum- und gewindefreien Pumpe betrieben. Ebenso sind der mobile Rollwagen, das Hydraulikaggregat und die Folgeplatte aus poliertem Edelstahl gefertigt.

In Abhängigkeit von der Pumpengröße und der damit kombinierbaren Antriebsmotore können Förderleistungen von bis zu 120 l/min erzielt werden. Die Auswahl der Antriebsmöglichkeiten erstreckt sich über Standard-Drehstrommotore mit Frequenzumrichter bis hin zu Druckluft- und Getriebemotoren.

In eingefahrenem Zustand beträgt die Gesamthöhe der Anlage nur 2,12 Meter und ist somit bestens geeignet für niedrige Deckenhöhen und den Transport in Aufzügen. Das Gewicht der mobilen Einheit, ohne Pumpe, beträgt ca. 140 kg.

Um ein möglichst großes Aufgabenspektrum abdecken zu können, kann das System auch ohne die Folgeplatte, als reines, mobiles Hubstativ zusammen mit der Pumpe eingesetzt werden.

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