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Update: Schäden durch Hurrikan Harvey Explosionen und Brände im Arkema-Werk Crosby

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Der Hurrikan Harvey und die Folgen von Sturm und Hochwasser beuteln die US-Küste. Stark betroffen sind Chemie- und Petrochemiestandorte entlang des Golfs von Mexiko. In einer Produktionsstätte von Arkema nordöstlich von Houston kam es in Folge ausgefallener Kühlung bereits zu Explosionen und Bränden.

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(Symbolbild)
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(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Houston/USA; Würzburg – Im texanischen Crosby, 40 km nordöstlich von Houston entzündeten sich und explodierten gelagerte Chemikalien. In der Anlage des französischen Petrochemieunternehmens Arkema fiel aufgrund von massiven Überschwemmungen und Hochwasser von fast zwei Metern die Stromversorgung aus. Auch die Notversorgung wurde beeinträchtigt und die Kühlung von organischen Peroxiden hat versagt.

Bereits im Vorfeld hat das Unternehmen befürchtet, dass es zu Explosionen und Bränden kommen kann, wenn die Peroxide ohne funktionierende Kühlung eine kritische Temperatur überschreiten. Deshalb wurden vorsorglich eine Sperrzone von 2,4 km rund um die Anlagen eingerichtet und die Anwohner evakuiert.

Das Unternehmen geht davon aus, dass es zu weiteren Explosionen und Bränden kommen wird. Anwohnern wurde geraten sich so lange außerhalb der Sperrzone aufzuhalten, bis die Sicherheitskräfte Entwarnung geben.

Eine Komplettübersicht und Einschätzung der Lage liefert ein Report von IHS Markit, sowie ein ausführlicher Artikel zu den Folgen des Hurrikans Harvey für die chemische und petrochemische Industrie.

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