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Ex-Schutz und Sicherheitstechnik Ex-Schutz und Sicherheitstechnik im Fokus

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Dr. Ralf Köster, Vorsitzender der Bartec-Geschäftsführung, verfolgt eine klare Strategie und die heißt: Fokus auf das Lösungsgeschäft. Dem ordnen sich selbstverständlich auch Akquisitionen unter. Gekauft wird nur, was zum Portfolio passt.

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"Wir nähern uns mit großen Schritten der 300-Millionen-Grenze im Umsatz und sehen uns weltweit in unserem Segment als die klare Nummer 2." Dr. Ralf Köster, Vorsitzender der Bartec-Geschäftsführung (Bild: Bartec)
"Wir nähern uns mit großen Schritten der 300-Millionen-Grenze im Umsatz und sehen uns weltweit in unserem Segment als die klare Nummer 2." Dr. Ralf Köster, Vorsitzender der Bartec-Geschäftsführung (Bild: Bartec)

PROCESS: Herr Dr. Köster, Prozessanalysatoren, Panel-PCs, Mobiltelefone – auf den ersten Blick erinnert das Produktportfolio der Bartec Gruppe an einen Kolonialwarenladen. Wie bringen Sie Struktur in diese Vielfalt?

Köster: Wir fokussieren uns klar auf den Explosionsschutz und die Sicherheitstechnik, das ist die gemeinsame Klammer, der Schirm über allem. Um die Vielfalt zu strukturieren, haben wir das Unternehmen reorganisiert und vier Business Units gegründet. Analysen- und Messtechnik, Explosionsschutz, Wärmetechnik, Elektrotechnik für den Bergbau. Für uns stehen damit das Produkt, die Produktgruppe und die Zielgruppe im Vordergrund. Einer der Gründe warum das Unternehmen so stark wächst, ist daher der Fokus auf das Lösungsgeschäft.

PROCESS: Sie haben das Stichwort Lösungsgeschäft genannt. Welche neuen Anforderungen stellt der Markt an Sie?

Köster: Der Trend geht ganz klar in die Richtung Connectability. Die einzelnen Produkte müssen miteinander sprechen können, das heißt, Sie brauchen immer mehr definierte Schnittstellen auch zu den übergeordneten Steuerungs- und Kontrollsystemen. Wenn z.B. der Kunde eine Kommunikationslösung für eine Ölplattform anfragt, dann müssen Sie in der Lage sein, das gesamte Paket zu liefern. Und der Kunde erwartet, dass Sie auch Verantwortung für die Wartung übernehmen.

PROCESS: Beobachten Sie eine Zunahme an Fernwartungslösungen?

Köster: Da gibt es unterschiedliche Philosophien bei den Kunden. Für manche ist die Freischaltung überhaupt kein Thema: Andere setzen auf ihre eigenen Routinen und binden uns erst dann ein, wenn sie selbst keine Lösung finden. Aber Fernwartung ist definitiv ein großes Thema.

Lesen Sie auf Seite 2, was Bartec mit den jüngsten Akquisitionen bezweckt

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