Kapazitätsausbau Erste Bauphase abgeschlossen: BASF erreicht Meilenstein bei MDI-Anlage in Geismer

Redakteur: MA Alexander Stark

Wie BASF mitteilt, ist die erste Bauphase einer neuen Syntheseeinheit für Methylendiphenylisocyanat (MDI) am BASF-Standort Geismar, USA, abgeschlossen und die Einheit in Betrieb genommen worden. Eine ältere MDI-Syntheseeinheit ist nicht mehr in Betrieb. In der derzeit laufenden zweiten Bauphase sollen die Kapazitäten mehrerer vorgelagerter Einheiten ausgebaut werden.

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Die Erweiterung der Kapazitäten der Produktionsanlagen für Methylendiphenylisocyanat (MDI) am BASF-Verbundstandort in Geismar, Louisiana, schreitet planmäßig voran.
Die Erweiterung der Kapazitäten der Produktionsanlagen für Methylendiphenylisocyanat (MDI) am BASF-Verbundstandort in Geismar, Louisiana, schreitet planmäßig voran.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Die Erweiterung der Kapazitäten der Produktionsanlagen für Methylendiphenylisocyanat (MDI) am BASF-Verbundstandort in Geismar, USA, schreitet planmäßig voran. Mit der Zeit sollen die Kapazitäten von 300.000 Tonnen auf ca. 600.000 Tonnen pro Jahr erhöht werden. Mit dieser schrittweisen Kapazitätserhöhung reagiert der Chemiekonzern auf das anhaltende Wachstum bei nordamerikanischen MDI-Kunden.

Die erste Phase wurde bereits abgeschlossen und umfasste den Bau einer neuen MDI-Syntheseeinheit. Die Einheit ist bereits in Betrieb. Eine ältere MDI-Syntheseeinheit wird somit nicht länger benötigt und wurde daher außer Betrieb gesetzt. Obwohl die unmittelbare Kapazitätserhöhung begrenzt ist, wurde mit der neuen MDI-Syntheseeinheit der Grundstein für künftiges Wachstum gelegt.

In der derzeit laufenden zweiten Bauphase will die das Unternehmen mehrere MDI-Vorstufen erweitern und damit die MDI-Gesamtproduktion am Standort Geismar um ca. ein Drittel erhöhen. Der Abschluss und die Inbetriebnahme der zweiten Phase ist für die zweite Jahreshälfte 2021 geplant. Der Abschluss der voraussichtlich letzten Phase ist für Mitte der Dekade angedacht. Hiermit sollen die MDI-Kapazitäten auf ca. 600.000 Tonnen pro Jahr erhöht werden.

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